News-Archiv

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1. LSB-Kinderschutzsiegel für Landestanzsportverband Berlin

Das erarbeitete Kinderschutzsiegel richtet sich nach dem Stufenmodell der Deutschen Sportjugend (DSJ) und ist laut LSB-Präsident Thomas Härtel ein "wichtiges Signal für die Berliner Sportwelt". Sechs Kriterien müssen dabei die Verbände und Vereine erfüllen, um das Siegel verliehen zu bekommen. Die Vereine müssen Kinder- und Jugendschutzbeauftragte benennen und die Prävention jeglicher seelischer, verbaler, körperlicher und sexualisierter Gewalt in ihrer Satzung verankern. Präsidium sowie alle Mitarbeiter*innen und Trainer*innen müssen einen Ehrenkodex unterschreiben und regelmäßig das persönliche erweiterte polizeiliche Führungszeugnis vorlegen.

Das im vergangenen Jahr beschlossene Kinderschutz-Siegel wurde nun erstmals verliehen. Und als erstem Landesfachverband überhaupt überreichte LSB-Präsident Thomas Härtel das Siegel virtuell an den Landestanzsportverband Berlin. Die Übergabe wurde in einem kurzen Video festgehalten: https://youtu.be/qe4qfskuCvs

Seit fast zehn Jahren thematisieren Landestanzsportverband Berlin und Berliner Tanzsport-Jugend das wichtige Thema der Prävention sexualisierter Gewalt, insbesondere den Kinder- und Jugendschutz. Im Rahmen des Verbandstags 2013 unterzeichnete der damalige LTV-Präsident Thomas Wehling für die Berliner Tanzsportvereine die Kinder- und Jugendschutz-Erklärung des Berliner Sports. Es folgte die Aufnahme in die Satzung des LTV Berlin und die Berufung erster Beauftragter. Seit 2014 sind Ehrenkodex und die regelmäßige Vorlage erweiterter polizeilicher Führungszeugnisse bereits die Grundlage der Verbandsarbeit. Auch die gezielte Schulung der Lizenzträger im Berliner Tanzsport nahm in diesen Jahren ihren Anfang. Hinzu kamen in letzter Zeit mehrere Pflichtschulungen sowie das Präventions- und Interventionskonzept auf Basis der LSB-Vorgaben.

von Thorsten Süfke

Ringelnatz-Grundschule mit dem DTV-Zertifikat "tanzsportbetonte Grundschule" ausgezeichnet

Jährlich vergibt der Deutsche Tanzsportverband die Prädikate "schulsport-betonter" Tanzsportverein und "tanzsport-betonte" Grundschule. Selten sind Grundschulen unter den Preisträgern, doch gerade in Berlin waren es in den vergangenen Jahren immer wieder Grundschulen, die diese besondere Auszeichnung erhielten.

Für die Jahre 2021 und 2022 darf nun die Ringelnatz-Grundschule im Bezirk Reinickendorf den Titel einer "tanzsport-betonten" Grundschule führen. Obwohl bereits im Herbst 2020 beschlossen und im Januar 2021 kommuniziert, konnte nun erst kurz vor den Sommerferien die offizielle Urkundenübergabe erfolgen.

LTV-Präsident Thorsten Süfke selbst übergab im Namen des DTV die Urkunde und bedankte sich bei Schulleiterin Dr. Katrin Jeschke auch für deren persönliche Unterstützung. Umrahmt wurde die Übergabe durch den Abschlusstanz einer sechsten Klasse auf dem Pausenhof.

Schon auf ihrer Homepage macht die Wittenauer Schule den Schwerpunkt Tanz deutlich. Eigene Choreografien werden in jedem Schuljahr in Tanzsportprojekten erarbeitet. Ab der zweiten Klasse bieten, u.a. Anna Mosmann und Jessica Winkler, eine Tanz-AG an. Am Ende der Schulzeit gibt es die Möglichkeit das Deutsche Tanzsportabzeichen abzulegen - so auch in diesem Schuljahr und trotz Corona. Die schulischen Tanzgruppen treten mit Standard- und Lateintänzen oder Hip-Hop bei Volksfesten und Wettbewerben an. So auch beim Youth Dance Contest der Berliner Tanzsportjugend oder jüngst beim Online-Schultanz-Wettbewerb des Berliner Landesfachverbands, wo die Schüler*innen den dritten Platz belegten.

Mehr Infos zu Tanzen als Schulsport beim Deutschen Tanzsportverband und beim Landestanzsportverband Berlin, der alle Angebote unter dem Motto dance at school zusammengefasst hat.

von Thorsten Süfke

Marzahner Kiekemal-Grundschule hat den ersten Berliner-Online-Schultanz-Wettbewerb gewonnen

Elf Grundschulen beteiligten sich am ersten Berliner-Online-Schultanz-Wettbewerb 2021 für die Klassenstufen 4 bis 6 des Landestanzsportverband Berlin. Ein toller Erfolg, besonders in diesen herausfordernden Zeiten, mit großartigen Leistungen der Schüler*innen, die es der fünfköpfigen Jury nicht einfach machten.

Zu Beginn gab es ein Video mit der geforderten Chroeographie. Die galt es dann innerhalb von vier Wochen mit 6-16 Teilnehmern*innen einzustudieren. Im Sport- oder Musikunterricht sowie in bewegten Hofpausen auf dem Schulhof konnte (und wurde) mit dem vorgeschriebenen Hygiene-Abstand gemeinsam getanzt werden.

Dann wurde des Erlernte in einem Video aufgezeichnet und musste bis 1. Juni eingereicht werden. Die unabhängige Fach-Jury bestehende aus Trainer*innen und TV-bekannten Tanzsportler*innen bewertete im Anschluss online alle teilnehmenden Gruppen bzw. deren Beiträge. Die Wertungsgebiete waren Synchronität, Musikalität und Originalität.

Platz 1 ging nach Mahlsdorf - die dortige Kiekemal-Grundschule überzeugte die Jury am meisten. Unter der Leitung von Kathrin Meyer zeigten die Grundschüler*innen die beste Darbietung. Die Plätze zwei und drei gingen nach Reinickendorf - den Silberrang ertanzte sich die Grundschule am Fließtal und auf Platz 3 kamen die Schüler*innen der Ringelnatz-Grundschule.

Final-Platzierungen erreichten zudem die Reginhard Grundschule, die Peter-Witte-Grundschule und die Uhlenhorst Grundschule.

Teilgenommen haben ferner die Grundschule am Tegelschen Ort, die Franz-Marc-Grundschule, die Münchhausen-Grundschule, die Hausotter-Grundschule und die Alfred-Brehm-Grundschule.

Als Anerkennung gab es pünktlich zur Zeugnisausgabe für jede/n teilnehmende Schüler*in eine persönliche Urkunde und ein Geschenk des LTV Berlin.

Vielen Dank an die Schulen, Lehrenden und die Schüler*innen. Es waren tolle, begeisternde Beiträge dabei. Und nun wünschen wir allen schöne Sommerferien...und bis zum nächsten Grundschul-Tanzwettbewerb des Landestanzsportverband Berlin.

von Thorsten Süfke

Die neue Verordnung - aktualisiert

Der Berliner Senat hatte am 15. Juni 2021 die Dritte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für das Land Berlin beschlossen, die seit 18. Juni gilt. Die geltenden Regelungen haben dann vorerst bis zum 11. Juli 2021 Gültigkeit. Ergänzend zu beachten und mittlerweile viel detaillierter ist mittlerweile das Hygienerahmenkonzept für Fitness- und Tanzstudios, Krafträume und ähnliche innenliegende Sporträumlichkeiten.

Wir können somit festhalten: es wird nun explizit die Unterschreitung des Mindestabstand beim Tanzen beschrieben. Die an anderen Stellen verwendete Begrifflichkeit „Mindestabstand“ bezieht sich auf den Abstand zu den anderen Paaren/Tanzsportler*innen bzw. außerhalb der Sportausübung.

Es ist saodann zwischen Sporthallen und sonstigen gedeckten Sportanlagen, also Tanzstudios u.ä. zu unterscheiden:

1) Die Sportausübung in gedeckten Sporthallen erlaubt derzeit u.a. Folgendes:
Trainingsgruppen in beliebiger Größe können ohne Abstand, aber mit Testpflicht für alle Teilnehmenden (ab dem 15. Lebensjahr) trainieren.
bei Kindern bis einschließlich 14 Jahren in einer Gruppe bis maximal 20 Kindern gilt nur eine Testpflicht für die Übungsleitung.

2) Für die Sportausübung in Tanzstudios ü.ä. - also gedechte Sportanlage, aber nicht Sporthalle - gilt:

Wie unter 1., aber anstelle einer Personenobergrenze (außer bei Kindergruppen) wird nun die von uns bereits erwartete qm-Formel bestätigt: 1 Person pro 10 qm. Es sind also nun Raumfläche und Belüftungsmöglichkeiten relevant:
„..die maximal mögliche Gesamtzahl der zeitgleich Anwesenden [darf] zu keinem Zeitpunkt überschritten werden. Die Gesamtzahl der zeitgleich Anwesenden orientiert sich an den jeweiligen baulichen Bedingungen, wie der Größe der Sporträumlichkeit und sonstigen Begebenheiten, insbesondere den Belüftungsmöglichkeiten.“

Generell:
Training von Kadersportler*innen ist ohne Einschränkungen möglich.

Die Umkleidekabinen/Garderoben sollten nur so kurz wie möglich und nur zum Umziehen genutzt werden. Die maximale Personenanzahl pro Kabine ist dem Aushang an der jeweiligen Kabinentür zu entnehmen (Richtwert: 4 Personen gleichzeitig). Während des Aufenthalts in den Kabinen und in den Sanitärräumen (Duschen und Toiletten) sind die Fenster zu öffnen. Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird.

Auf Basis dieses Hygienerahmenkonzepts muss der Verein ein Hygienekonzept erstellen, das jeweils auf die spezielle Räumlichkeit abgestimmt sein muss – hier sollten bereits Grundlagen aus dem vergangenen Jahr vorliegen. In diesem Konzept
• müssen Angaben zu Personenobergrenzen gemacht sein,
• muss auf die Testpflicht verwiesen werden,
• soll ein Terminbuchungssystem aufgenommen sein (der Zugang bzw. die maximal anwesende Personenanzahl soll über eine Terminbuchung bzw. Vergabe von Nutzungszeiten gesteuert werden),
• müssen Belüftungsregeln definiert sein,
• muss ein Hinweis auf die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung,
• muss das Führen einer Anwesenheitsdokumentation erläutert sein.

Die bekannten AHA*L-Regeln gelten also weiterhin im Interesse des allgemeinen Gesundheitschutzes als Basis:

  • Abstand halten (außer bei der direkten Sportausübung; Partnerwechsel sind nicht vorgesehen)
  • Händewaschen und desinfizieren
  • Maske tragen
  • Lüften (ein Sportraum ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeit ist für den Sportbetrieb nicht zu nutzen)

Es ist daher u.a. eine Lüftungsdokumentation vorzuhalten:
"Es ist außerdem ein Lüftungsprotokoll vorzugeben, nach dem regelmäßige Lüftungen vorzunehmen, zu dokumentieren und zu kontrollieren sind und das mindestens folgende Daten enthält: Datum, Uhrzeit, Name der Person, die die Lüftung vorgenommen hat."

Privatstunden (ein Paar, keine weiteren Trainierenden im Raum) interpretieren wir gemeinsam mit dem LSB Berlin als eine private Zusammenkunft von maximal drei Haushalten. Es besteht daher keine Testpflicht, aber die Anwesenheit ist gemäß den Vorgaben zu dokumentieren.

Freies Training kann es in der bekannten Form derzeit noch nicht geben. Hier könnten sich bestimmte Paare (bis zur maximal möglichen Gruppen- und Raumgröße) auf Grundlage des Vereinshygienekonzepts zu einem "Gruppentraining ohne übungsanleitende Person" vereinbaren. Es muss einen Verantwortlichen geben, der die Anwesenheit und Testergebnisse bzw. Gründe für die Testbefreiung verbindlich dokumentiert.

Testpflicht

Wenn von einer Testpflicht die Rede ist, ist damit gemeint, dass entweder
• ein maximal 24 Stunden alter Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test mit negativem Ergebnis
• oder ein Selbsttest unter Aufsicht einer hierzu beauftragten volljährigen Person mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde
• oder der Nachweis einer vollständigen Covid-19-Impfung (14 Tage vergangen seit der letzten notwendigen Impfung)
• oder der Nachweis einer Genesung nach einer Covid-19-Erkrankung (positives Testergebnis mindestens 28 Tage nach und nicht älter als sechs Monate) vorliegen muss.

•    Es besteht keine Testpflicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.
•    Im Altersbereich 7 bis 14 Jahren besteht keine Testpflicht, bei weniger als 20 Personen. Ist eine (Jugend-)Gruppe größer oder ab dem 15. Lebensjahr - dann besteht eine Testpflicht.
•    Trainer*innen müssen sich nur noch zweimal die Woche testen und dies nachweisen.

Anders als bei kulturellen Veranstaltungen o.ä. herrscht bei der Sportausübung keine Abstands- bzw. Maskenpflicht. Aus diesem Grund besteht bis auf weiteres eine Testpflicht bei der Sportausübung in gedeckten Sportanlagen.

Für die Überprüfung der Testergebnisse, Impfungs- und Genesungsbestätigungen sind die jeweils für die Trainingseinheit Verantwortlichen zuständig. Diese müssen auch die verpflichtende Anwesenheitsdokumentation führen!

Der Amateur-Wettkampfbetrieb in Sporthallen wäre dem offiziellen Verordnungstext nach aktuell nicht erlaubt (§ 33 Abs. 2 InfSchMV). Bei der Beschränkung des § 33 Abs. 2 auf den nicht professionellen Wettkampfbetrieb im Freien handelt es sich allerdings um ein redaktionelles Versehen, wie der Landessportbund Berlin in direkten Gesprächen erfuhr. Die Regelung kann also für den Amateur-Wettkampfbetrieb in geschlossenen Räumen entsprechend angewendet werden. Also gilt: Wettkämpfe sind erlaubt, wenn sie im Rahmen der Nutzungs- und Hygienekonzepte des jeweiligen Verbandes stattfinden. Alle Teilnehmenden (auch Trainer und Betreuer) haben für den Wettkampf eine Testpflicht, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist. Damit ist die Tür geöffnet, wie erhofft, nach den Sommerferien mit den ersten Tanzturnieren in Berlin zu beginnen. Das noch aus dem Sommer 2020 vorliegende Schutz- und Hygienekonzept des Landestanzsportverband Berlin wird nun aktualisiert.

Beim Übungs- und Lehrbetrieb sind Zuschauer/innen und / oder Begleitpersonen in der Sporträumlichkeit grundsätzlich zugelassen. Der Aufenthalt aller nicht zur eigentlichen Nutzergruppe zählenden Personen in der Sporträumlichkeit ist auf die Gesamtzahl der zulässigen Personen anzurechnen. Hiervon ausgenommen ist das Bringen und Abholen von Kindern zu und von ihren jeweiligen Sportangeboten, soweit die Kinder hierzu nicht selbständig in der Lage sind und die Sporträumlichkeit nach dem Bringen bzw. Abholen der Kinder unverzüglich verlassen wird.

Zuschauende bei Turnieren sind grundsätzlich wieder erlaubt. ACHTUNG: Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf alle jeweils Anwesenden, also sowohl auf die Sporttreibenden inklusive Trainer und Betreuer als auch auf die Zuschauenden.

Bei mehr als 20 und bis zu 250 Zuschauenden in einer Halle gilt für alle eine Testpflicht, die vom Veranstalter zu überprüfen ist, wenn nicht durch feste Platzzuweisung die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet werden kann. Bei Wettkämpfen dürfen maximal 250 Personen anwesend sein, es gilt für alle Anwesenden eine Testpflicht, deren Einhaltung vor dem Betreten der Sportstätte nachzuweisen ist. Ab Betreten der Halle ist eine FFP2-Maske zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird. Dies gilt auch für Zuschauende.

Der neue, den Tanzsport betreffende Paragraph lautet: § 31 Gedeckte Sportanlagen, Fitness-, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen

(1) Die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist zulässig, wenn alle Anwesenden negativ getestet sind. Die Unterschreitung des Mindestabstands nach § 1 Absatz 2 ist zulässig.
(2) Die Öffnung von Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist nur zulässig, wenn die in einem gemeinsamen Hygienerahmenkonzept der für Sport und für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltungen festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. Das Hygienerahmenkonzept nach Satz 1 muss mindestens Vorgaben zu Personenobergrenzen, Testpflichten, Terminbuchungspflichten und zur Belüftung der Räume enthalten.
(3) Die Testpflicht nach Absatz 1 Satz 1 gilt nicht

1. für den engsten Angehörigenkreis, soweit keine anderen Personen beteiligt sind,
2. für Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten, Profiligen und Berufssportlerinnen und Berufssportler,
3. für ärztlich verordneten Rehabilitationssport oder ärztlich verordnetes Funktionstraining im Sinne des § 64 Absatz 1 Nummer 3 und 4 des Neunten Buches SGB vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 3. Juni 2021 (BGBl. I S. 1444) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung in festen Gruppen von bis zu höchstens zehn Personen zuzüglich einer übungsleitenden Person; bei besonderen im Einzelfall zu begründenden Härtefällen ist die Beteiligung weiterer Personen zulässig, soweit dies zwingend notwendig ist, um den Teilnehmenden die Ausübung des Rehabilitationssports oder Funktionstrainings zu ermöglichen,
4. für Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren, wenn der Sport in festen Gruppen von maximal 20 anwesenden Personen zuzüglich einer betreuenden Person ausgeübt wird; die Betreuungsperson muss negativ getestet sein, die Testung muss tagesaktuell, höchstens jedoch zweimal pro Woche vorgenommen werden.

(4) In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist, außer während der Sportausübung, eine FFP2-Maske zu tragen. Die Anwesenheit der die Einrichtungen nach den Absätzen 1 und 2 Nutzenden ist zu dokumentieren.

Die Verantwortlichen sind verpflichtet, vor Beginn der Sporteinheit die Einhaltung der Testpflicht im Sinne des Satzes 2 zu kontrollieren sowie auf die Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts hinzuweisen und für dessen Umsetzung Sorge zu tragen. Sie haben darüber hinaus die Einhaltung der grundsätzlichen Pflichten dieser Verordnung sicherzustellen.

von Thorsten Süfke

Hohes Niveau bei Sichtung zum ersten LTV-Landeskader Breaking

In den letzten Wochen hatten Breaking-Landestrainer Michael "Mikel" Rosemann und der Landestanzsportverband Berlin die Breaking-Szene der Hauptstadt zum zweistufigen Bewerbungsverfahren eingeladen. 22 Teilnehmer*innen konnten schließlich nach Anmeldung und dem Upload eines Bewerbungsvideos gestern (19. Juni) zum Sichtungsworkshop begrüßt werden.

Dieser durfte nach Genehmigung durch die Senatsverwaltung für Sport bereits als Kadermaßnahme betrachtet werden und hatte nicht nur deswegen einen besonderen Stellenwert: Zur Sichtungskommission (neben Landestrainer Breaking und Landessportwart Hendrik Heneke) zählte auch Bundestrainer Marco Baaden, der zwei Tage in Berlin war, und die Neugierde auf Olympische Spiele weckte Philipp Boy (Foto). Der zweimalige Olympiateilnehmer im Gerätturnen berichtete von seinen Eindrücken aus Peking (2008) und London (2012) sowie seiner Begeisterung für die Olympischen Spiele.

Nach einem einleitenden Kurzvortrag von LTV-Präsident Thorsten Süfke, der die Verbands- und Kaderstrukturen gemeinsam mit Bundestrainer Marco Baaden vorstellte, ging es für die B-Girls und B-Boys in ein Circle Training sowie, mit ausreichenden Regenrationspausen aufgrund der heißen Temperaturen, in 1:1-Battles (bestehend aus einer Gruppen-Runde und einer abschließenden KO-Finalrunde). In der entsprechenden Atmosphäre mit farbigem Licht und Live-DJ sollte bewusst eine turnierähnliche Situation geschaffen werden.

Zum Abschluss hatte Michael "Mikel" Rosemann dann noch einen Mental- und Personal-Coach aufgeboten. Denn die Kunst- und Kulturform des Breaking ist nun auch eine Sportart. Dies umfasst einen ganzheitlicheren Ansatz und den Wandel zum Athleten mit einem klaren Fokus auf den sportlichen Wettbewerb für diejenigen, welche die Fördermöglichkeiten in den Kaderstrukturen nutzen wollen.

Kurz nach 19 Uhr endeten dann sechs intensive Trainingsstunden. Nach den Beratungen der Sichtungskommission werden in den nächsten Tagen die Nominierungen für den Landeskader Breaking per E-Mail ausgesprochen.

Auch der Nachwuchs hatte im Bewerbungsverfahren bereits überzeugt und von daher sollen die bisherigen Überlegungen für einen Nachwuchskader Breaking der Berliner Tanzsportjugend dann auch im Herbst Realität werden.

von Thorsten Süfke

BTSJ-JVV digital hat neuen Jugendausschuss gewählt

Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und der Jugendordnung kamen heute die Jugendvertreter der Berliner Tanzsportvereine zu ihrer diesjährigen, erstmals rein digital durchgeführten Jugendvertreterversammlung zusammen.
Unter der Leitung von LTV-Ehrenpräsident Thomas Wehling wurde die Tagesordnung zügig in 80 Minuten absolviert. Dem Bericht des Jugendausschuss der Berliner Tanzsportjugend schloss sich eine kurze Diskussion über den vorgelegten Haushaltsplan an, denn die Überschüsse der vergangenen Jahre sollen zeitnah in die Nachwuchsarbeit fließen. Hierzu zählen auch Ideen im Breaking-Bereich.
Beschlossen wurde dann aber der vorgelegte Haushaltsplan, den der neue Jugendausschuss im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ausweiten soll, wie die Versammlung zu Protokoll gab. Es standen dann zwei Änderungsanträge zur Jugendordnung zur Abstimmung - zum Einen wurde die Prävention sexualisierter Gewalt noch deutlicher hierin verankert und zum Anderen die Ämter des Jugendausschuss zusammengefasst. Neben der Jugendwartin, dem Jugendsportwart und der Jugendsprecherin gibt es nun bis zu vier Beisitzer.
Diese beiden Änderungen der Jugendordnung gelten vorbehaltlich der Zustimmung des LTV-Verbandstags am 16. September. Hierüber waren die Vereinsvorsitzenden vom LTV-Präsidium vorab informiert worden, die bereits ihre Unterstützung diesbezüglich signalisiert haben. Von daher wurden die Wahlen zum neuen Jugendausschuss bereits in der Annahme dieser neuen Ämterstruktur vorgenommen.
 
Landesjugendwartin Eva Maria Sangmeister kandidierte, wie bereits angekündigt, nicht erneut, und schlug ihre bisherige Stellvertreterin, Annalena Franke, zur Nachfolgerin vor. Sie wurde ebenso einstimmig gewählt wie auch die Wiederwahl von Frank Wellner als Jugendsportwart und von Nicole Zeller als Jugendsprecherin erfolgten.
Eva Maria Sangmeister und Niels Hoppe, der bislang für die Jugendkasse verantwortlich zeichnete und nicht wieder kandidierte, galt der Dank der Versammlung für deren Arbeit in den vergangenen Jahren. Eva Maria wird als Beisitzerin weiter Mitglied im Jugendausschuss bleiben. Die freie Position bekleidet nun Fabian Wendt. Anne Steinmann und Sonja Kiau wurden als Beisitzerinnen wiedergewählt.
 
Der neue Jugendausschuss der Berliner Tanzsportjugend im Überblick:
 
Jugendwartin: Annalena Franke
Jugendsportwart: Frank Wellner
Jugendsprecherin: Nicole Zeller
Beisitzerinnen und Beisitzer: Eva Maria Sangmeister, Sonja Kiau, Anne Steinmann, Fabian Wendt

von Thorsten Süfke

First Click – First Dance

Der DTV lädt ein: Wie wäre es mal mit „Summerdancefeeling“? All diejenigen, die sich dafür interessieren, haben die Chance, sich am 26. Juni von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr via Zoom an dem Workshop mit Andreas Krug und Martina Mroczek zum Thema Merengue – Reggaetton – Bachata – Pepperito, 4 Tänze – 4 Beats - 1 Figurensystem, Tanzleidenschaft aus der Karibik teilzunehmen.

Der virtuelle Raum steht für 300 Teilnehmende zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei und soll nach dem Motto „First Click – First Dance“ stattfinden. Diese Workshops werden zukünftig in regelmäßigen Abständen weiter angeboten.

Der DTV übernimmt damit das in den vergangenen Monaten im LTV Berlin entwickelte und auch anderswo realisierte Konzept von öffentlichen, digitalen Workshop-Angeboten für die deutschen Tanzsportler*innen. Gemeinsames Ziel ist es, aus den eingehenden Angeboten, ein regelmäßiges digitales Workshopangebot zu installieren, das mit dem jährlichen Tourstopp der DTV-Breitensporttournee „tanz Dich fit“ seinen Höhepunkt haben soll.

Nähere Informationen unter: www.dtv-breitensporttournee.de

von Thorsten Süfke

Kadersichtungen Standard/Latein terminiert

Die Termine für die Kadersichtungen 2021 Standard/Latein - von den Kindern bis zu den Senioren - stehen fest:

Nachwuchskader
offen für alle Paare der Kinder- bis Jugendgruppen der D- bis A-Klasse
Standard - 11. September 2021 (ab 16 Uhr) / Anmeldung bis 05.09.21
Latein - 19. September 2021 (09:30 – 12:00) / Anmeldung bis 12.09.21

Landeskader
offen für alle Paare der Hauptgruppe und Hauptgruppe II der B- bis S-Klasse
Latein - 22. August 2021 (09:30 – 12:00) / Anmeldung bis 15.08.21
Standard - 11. September 2021 (ab 18:30) / Anmeldung bis 05.09.21

Seniorenkader
offen für alle Paare der Senioren I-IV A- bis S-Klasse
Standard - 10. September 2021 (ab 19:00) / Anmeldung bis 05.09.2021

Die Landestrainer führen die Sichtungstrainings im Landesleistungszentrum Tanzen in der Max-Schmeling-Halle durch. Wie jedes Jahr sind Anmeldungen unbedingt erforderlich und bis zum genannten Stichtag per E-Mail an info@ltv-berlin.de vorzunehmen..

von Thorsten Süfke

Premiere: Sichtung für den ersten Breaking-Landeskader

Das zweistufige Sichtungsverfahren für den ersten Breaking-Landeskader des Landestanzsportverband Berlin ist gestartet. Zunächst per Video und dann bei einem Sichtungstraining werden die Besten der besten Breaker Berlins gesucht.

Interessent*innen melden sich im ersten Schritt bis zum 14. Juni (Montag) um 9 Uhr an und zwar per E-Mail an info@ltv-berlin.de. In dieser E-Mail sind anzugeben: Vor- und Zuname, Alias/Künstlername, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse.

Dann gilt es ein Video (bevorzugt im Querformat, ungeschnitten, 45 Sekunden) mit der besten eigenen Performance aufzunehmen. Besonders wird auf folgende Aspekte gelegt: MUSIKALITÄT. STYLE. FLOW, ATTITUDE, AUSTRAHLUNG und ENERGIE.

Dann das Video über den nach der Anmeldung mitgeteilten Link uploaden - bis zum 15. Juni um 23:59 Uhr. Dann ist die Bewerbung vollständig und wir schauen uns alle Videos an.

Die 15 besten B-Girls und B-Boys laden wir dann zu einem besonderen Trainingstag am 19. Juni (Samstag) ein. Wer dabei sein wird, teilen wir am 16. Juni per E-Mail mit (ebenso die weiteren Infos).

Am 19. Juni wollen wir dann über mehrere Stunden die B-Girls und B-Boys sowie deren tänzerischen Fähigkeiten im Detail und persönlich kennen lernen.

Mitglied im Landeskader Breaking kann werden, wer Mitglied in einem Verein des Landestanzsportverband Berlin e.V. ist, die Kaderrichtlinien Breaking akzeptiert, sich zur Teilnahme an den Trainingsterminen des Landeskader verpflichtet und natürlich an zahlreichen Breaking-Wettbewerben in Deutschland teilnimmt.

von Thorsten Süfke

Möglichkeiten des Berliner Tanzsports - aktualisiert

Der Berliner Senat hatte am Dienstag (1. Juni) die achte Veränderung der Zweiten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für das Land Berlin beschlossen. Diese trat am Freitag (4. Juni 2021) in Kraft und ist hier einsehbar. Die geltenden Regelungen haben nun vorerst bis zum 18. Juni 2021 Gültigkeit.

Neben der eigentlichen Verordnung ist ergänzend das von der Senatsgesundheitsverwaltung genehmigte "Hygienerahmenkonzept für Fitness- und Tanzstudios, Krafträume und ähnliche innenliegende Sporträumlichkeiten gemäß § 6 Abs. 3 iVm § 19 Abs. 2 Satz 2 der Zweiten SARS-CoV-2 Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 01.06.2021 (InfSchMV)" zu beachten!

Es gelten zudem folgende Rahmenbedingungen:

Wenn im Folgenden von einer Testpflicht die Rede ist, ist damit gemeint, dass entweder
• ein innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführter Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test mit negativem Ergebnis
• oder der Nachweis einer vollständigen Covid-19-Impfung (14 Tage vergangen seit der letzten notwendigen Impfung)
• oder der Nachweis einer Genesung nach einer Covid-19-Erkrankung (positives Testergebnis mindestens 28 Tage nach und nicht älter als sechs Monate)
vorliegen muss.

Die Testpflicht besteht nicht für Personen, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden (dies gilt für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte). Man kann also leider nicht pauschalisieren: über 18 Jahre Testpflicht, unter 18 Jahre keine Testpflicht!

Die Testpflicht entfällt zwar - wie vorgenannt - für bestimmte geimpfte und genesene Personen, bei der Berechnung der nachstehenden Gruppengrößen werden diese Personen jedoch mitgezählt.

Für die Überprüfung der Tests, Impfungen und Genesungen sind die jeweils für die Trainingseinheit Verantwortlichen zuständig. Diese müssen auch eine verpflichtende Anwesenheitsdokumentation führen!

Die Begrifflichkeit der "Kontaktsportarten" besteht nicht mehr! Es war den Entscheidungsträgern bewusst, dass beim Paartanzen ein dauerhafter Kontakt besteht. Partnerwechsel sind nicht vorgesehen.

Die bekannten AHA*L-Regeln gelten weiterhin im Interesse des allgemeinen Gesundheitschutzes:

  • Abstand halten
  • Händewaschen und desinfizieren
  • Maske tragen
  • Lüften

Privatstunden (ein Paar, keine weiteren Trainierenden im Raum) interpretieren wir gemeinsam mit dem LSB Berlin als eine private Zusammenkunft von maximal drei Haushalten. Es besteht daher keine Testpflicht, aber die Anwesenheit ist gemäß den Vorgaben zu dokumentieren.

Freies Training kann es in der bekannten Form derzeit noch nicht geben. Hier könnten sich bestimmte Paare (bis zur maximal möglichen Gruppen- und Raumgröße) auf Grundlage des Vereinshygienekonzepts zu einem "Gruppentraining ohne übungsanleitende Person" vereinbaren. Es muss einen Verantwortlichen geben, der die Anwesenheit und Testergebnisse bzw. Gründe für die Testbefreiung verbindlich dokumentiert.

Verordnung

Indoor-Sport ist ab jetzt wieder möglich und zwar:

  • Trainingsgruppen bis zu 10 Personen mit einer Testpflicht für alle Anwesenden, die nicht schulpflichtig sind.
  • Trainingsgruppen mit Sporttreibenden bis einschließlich 14 Jahre in Gruppen bis zu 20 Personen ohne Testpflicht plus eine Betreuungsperson mit Testpflicht 

Die übungsanleitende Person (Trainer*in) wird bei der Gruppengröße nicht mitgerechnet.

Pro separatem Hallenteil ist eine 10er-Gruppe bzw. 20er-Gruppe (bei Kindern bis 14 Jahre) zugelassen, die Gruppen dürfen sich nicht vermischen. Ansonsten müssen es aber keine festen Gruppen von Woche zu Woche sein.

Kann ein größerer Raum eindeutig, mittels Wänden, unterteilt werden, gelten die vorgenannten Gruppengrößen pro Raumteil.

Sofern ein Sportraum weniger als 100qm Raumgröße aufweist, reduziert sich die Personenobergrenze bei Mitgliedern älter 14 Jahre je 10qm um eine Person. Oder anders dargestellt: pro Person müssen 10qm zur Verfügung stehen.

Die Umkleidekabinen sollten nur so kurz wie möglich und nur zum Umziehen genutzt werden. Die maximale Personenanzahl pro Kabine ist dem Aushang an der jeweiligen Kabinentür zu entnehmen (Richtwert: 4 Personen gleichzeitig).

Während des Aufenthalts in den Kabinen und in den Sanitärräumen (Duschen und Toiletten) sind die Fenster zu öffnen. Auch alle anderen Fenster sind nach Möglichkeit immer geöffnet zu halten, um einen regelmäßigen Luftaustausch zu erreichen. Zwischen Trainingsgruppen sind Lüftungspausen durchzuführen und diese Lüftungen sind zu dokumentieren.

Ein Sportraum ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeit ist für den Sportbetrieb nicht zu nutzen.

Ab Betreten der Halle ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, bis entweder aktiv an der Sporteinheit teilgenommen oder die Halle verlassen wird.

Hygienerahmenkonzept für Tanz-, Kraft- und Fitnessräume

Dieses wurde von den für Sport und Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltungen erarbeitet sowie von der Senatsgesundheitsverwaltung geprüft und genehmigt. In diesem werden Vorgaben zu den erlaubten Regeln gemacht.

Auf Basis dieses Hygienerahmenkonzept muss der Verein ein Hygienekonzept erstellen, das jeweils auf die spezielle Räumlichkeit abgestimmt sein muss – hier sollten bereits Grundlagen aus dem vergangenen Jahr vorliegen.
In diesem Konzept
• müssen Angaben zu Personenobergrenzen gemacht sein,
• muss auf die Testpflicht verwiesen werden,
• soll ein Terminbuchungssystem aufgenommen sein (der Zugang bzw. die maximal anwesende Personenanzahl soll über eine Terminbuchung bzw. Vergabe von Nutzungszeiten gesteuert werden) - eindeutige Trainingszeiten je Trainingsgruppe im Rahmen der Vorgaben ist ausreichend,
• müssen Belüftungsregeln definiert sein,
• muss ein Hinweis auf die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung,
• muss das Führen einer Anwesenheitsdokumentation erläutert sein.

Bezirkliche Sportämter

Manche Sportämter haben bereits angekündigt, dass die bezirklichen Hallen erst ab der nächsten Woche sukzessive zur Verfügung stehen werden.

von Thorsten Süfke