Die Turniere der gemeinsamen Landesmeisterschaften Berlin und Brandenburg der Hauptgruppe D bis S sowie der Senioren I und III Sonderklassen in den Standardtänzen haben mit dem Cole-Sports-Center einen neuen Austragungsort.
Für den 18. September war bislang das Palais am See in Tegel als Turnierstätte vorgesehen, doch nun wird das komplette LM-Wochenenden (Samstag und Sonntag) in Zehlendorf durchgeführt. Für die Turniere am Samstag (18.9.) bleibt das Tanzsportzentrum Blau Gold Ausrichter und am Sonntag ist der "Hausherr", der Blau-Weiss, der Meisterschaftsausrichter.
Das Hygienekonzept für den Turnierbetrieb erfordert eine frühzeitige und detaillierte Planung. Daher wurde mit Genehmigung des Bundessportwart der Meldeschluss für die anstehenden Landesmeisterschaften Berlin-Brandenburg vorgezogen.
Bis spätestens drei Wochen vor der LM müssen die startenden Paare durch die Vereine im ESV-Portal gemeldet sein. Dies bedeutet:
Sa
18.09. > LM Hgr D/C/B/A/S, Sen I + III S Standard
Meldeschluss: 28. August – 23:59
So
19.09. > LM Hgr II D/C/B/A/S, Sen I+II B/A Standard und Sen I-III DC Latein
Meldeschluss: 28. August – 23:59
Die Gesamtpersonenanzahl ist durch die Landesverordnung begrenzt. Dadurch geben die Meldungen nicht nur den Zeitplan, sondern auch den Rahmen für den Kartenvorverkauf vor. Hierzu werden die Ausrichtervereine in Kürze weitere Informationen veröffentlichen.
Am 4. und 5. September finden die ersten Landesmeisterschaften Berlin/Brandenburg unter den besonderen Rahmenbedingungen der aktuellen Hygienekonzepte statt. Die LM-Turniere Sa | 04.09. > LM Kin, Jun, Jug D/C Standard So | 05.09. > LM Jun B, Jug B/A, Sen I-IV D/C Standard werden in der Gretel-Bergmann-Sporthalle (Rudolstädter Straße 77, 10713 Berlin) vom OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt ausgerichtet.
Die Eintrittskarten können nur vorab und zwar bis zum 29. August 2021 per E-Mail an otksw_kartenbestellung2021@e-mail.de bestellt werden. Es gibt keinen Kartenverkauf vor Ort an der Halle. Eltern, Betreuer*innen, Trainer*innen und Zuschauer erhalten per E-Mail den Bestellvordruck, welcher dann mit den Daten für die Coronanachverfolgung ausgefüllt zurückgesendet werden muss und als Bestellung gilt. Bitte zeitnah die Überweisung tätigen. Nach Eingang des Geldes werden die Karten verschickt. Die Karten sind personalisiert. Eine Weitergabe ist nicht gestattet.
Die Eintrittspreise betragen: Erwachsene 15,- €, Ermäßigte 10,- € (nur Schüler bis 18 Jahre mit Schülerausweis)
Der detaillierte Zeitplan wird noch veröffentlicht - am Samstag (4.9.) ist ab 10.00 Uhr Einlass und die Turniere beginnen um 11.00 Uhr. Am Sonntag (5.9.) ist Einlass ab 9.00 Uhr, da die Turniere bereits um 10.00 Uhr beginnen.
Alle Teilnehmenden müssen die Verhaltens- und Hygieneregeln beachten und während des Aufenthalts umsetzen. Die gilt auch für die Tanzsportler*innen!
Das Betreten der Gretel-Bergmann-Sporthalle ist nur Personen gestattet, die eine a) vollständige Impfung (zweite Impfung spätestens am 20.08.2021), b) vollständige Genesung (positives Testergebnis mind. 28 Tage nach und nicht älter als 6 Monate) c) einen Point-of-Care Antigen-Test mit negativem Ergebnis (kein Selbsttest), nicht älter als 24 Stunden am Check-In bzw. dem Gästeeingang nachweisen. Zertifizierte Schnelltests können in Berlin an vielen Orten durchgeführt werden: https://test-to-go.berlin
Alle gemeldeten Paare erhalten noch Informationen.
Es gibt Bilder zum Ausmalen, kleine Rätsel, Knobelaufgaben, ein bewegtes Würfel-Workout und Yoga-Übungen zum Entspannen – alles im Hosentaschenformat. Das 20-seitige Heftchen im A6-Format kann kostenlos bei der Sportjugend Berlin bestellt werden: Tanja Hammerl, Tel.: 030 – 30 002 168, tanja.hammerl@sportjugend-berlin.de
Nachwuchskader-Gruppentraining am Samstag (Foto: Wehling)
DTV-Verbandstrainerin Alice-Marlene Schlögl war an diesem Wochenende zu Gast in Berlin. Im Landesleistungszentrum Tanzen in der Max-Schmeling-Halle gab es eine intensive Vorbereitung mit dem Nachwuchs auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften und Deutschland-Pokale in einer Woche in Wetzlar. In zwei Kleingruppen wurde intensiv an beiden Tagen trainiert.
Zudem trainierte der Landeskader Latein am Samstag mit der DTV-Verbandstrainerin und viele Kaderpaare holten sich in Privatstunden am Freitag weitere Tipps.
Mit dem Cole-Pokal Mitte August beginnt die Turniersaison 2021/2022 und zugleich ist es ein besonderer Start nach der mehrmonatigen, pandemie-bedingten Pause. Mit der Veröffentlichung des Schutz- und Hygienekonzepts des LTV Berlin für alle Turniere und Breitensport-Wettbewerbe im LTV Berlin Ende Juli sind die Ausrichtervereine derzeit in den konkreten Planungen.
Das Konzept beschreibt die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Turnierveranstaltungen und damit die Mindestanforderungen. Hinzu kommen die einrichtungsspezifischen Vorgaben. Daraus ergeben sich die Vorgaben für den jeweiligen Turniertag und diese können von Verein zu Verein variieren.
Im Konzept sind papierhafte Erfassungen von Zuschauer-Kontaktdaten beschrieben, aber es ist ebenso die Erfassung über die Luca-App (wie beim Cole-Pokal) oder die Corona-Warn-App zulässig. Dies ist die jeweilige Entscheidung der Ausrichtervereine.
Auch wenn das Konzept nahezu wieder normale Turnierveranstaltungen auf Basis der Landesvorgaben ermöglicht, so müssen dennoch die bekannten AHA*L-Regeln umgesetzt werden und diese können zu Veränderungen (und Streichungen) bei den ursprünglichen Turnierplanungen führen, damit eben ausreichend gelüftet wird, kein Gedränge in Umkleiden entsteht und nicht zu viele Personen in den Räumlichkeiten sind.
Daher mussten leider beim Panke-Pokal am 11. September die Turniere der Senioren III und Senioren IV D Std sowie der Senioren II A Std und der Breitensport-Wettbewerb abgesagt werden.
Weitere Änderungen bei Veranstaltungen bis Jahresende sind also noch möglich.
Für die im September terminierten gemeinsamen Landesmeisterschaften Berlin und Brandenburg gilt das vom LTV Berlin veröffentlichte Hygienekonzept.
Im Rahmen dessen können alle startberechtigten Paare der beiden veranstaltenden Landestanzsportverbände teilnehmen.
Meldeschluss:
Das Hygienekonzept erfordert eine frühzeitige und detaillierte Planung, daher wurde mit Genehmigung des Bundessportwart der Meldeschluss vorgezogen.
Ab sofort und bis spätestens drei Wochen vor der LM müssen die startenden Paare durch die Vereine im ESV-Portal gemeldet sein. Dies bedeutet:
Sa
04.09. > LM Kin, Jun, Jug D/C Standard
Meldeschluss: 14. August – 23:59
So
05.09. > LM Jun B, Jug B/A, Sen I-IV D/C Standard
Meldeschluss: 14. August – 23:59
Sa
18.09. > LM Hgr D/C/B/A/S, Sen I + III S Standard
Meldeschluss: 28. August – 23:59
So
19.09. > LM Hgr II D/C/B/A/S, Sen I+II B/A Standard und Sen I-III DC Latein
Meldeschluss: 28. August – 23:59
Die Gesamtpersonenanzahl ist durch die Landesverordnung begrenzt. Dadurch geben die Meldungen nicht nur den Zeitplan, sondern auch den Rahmen für den Kartenvorverkauf vor. Hierzu werden die Ausrichtervereine in Kürze weitere Informationen veröffentlichen.
Mit Inkrafttreten der Dritten SARS-CoV-2 Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 22. Juni hat der Berliner Senat die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs in allen Sportarten unter Anwendung eines Schutz- und Hygienekonzepts des jeweiligen (Landes)-Fachverbandes ermöglicht. Auf Basis aller zu berücksichtigenden und nun vorliegenden Vorgaben hat das LTV-Präsidium ein neues und ab sofort für alle Turniere und Wettbewerbe im Bereich des LTV Berlin geltendes Konzept beschlossen.
Danach müssen alle anwesenden Personen eines der drei "G's" erfüllen: vollständig geimpft, vollständig genesen oder tagesaktuell negativ getestet. Ein entsprechender Nachweis ist bitte unaufgefordert bei Betreten der Turnierstätte vorzulegen.
Außerhalb des Parketts/Tanzboden müssen alle Personen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die allgemeinen AHA+L-Regeln gelten.
Das Umkleiden ist auf ein zeitliches Minimum zu beschränken und im Interesse aller und aufgrund der häufig räumlichen Knappheit von Umkleideräumen, müssen alle Tanzsportler*innen bestmöglich vorbereitet an der Turnierstätte eintreffen.
Die nach der qm-Formel (10qm pro Tanzpaar) mögliche und nach der TSO erforderliche Paarzahl ist je Gruppe einzuteilen. Bei Finals gelten nur die TSO-Vorgaben.
Das Schachteln von Turnieren ist wieder möglich und Lüftungspausen sind bestmöglich in den Turnierablauf zu integrieren und zu dokumentieren, wenn keine dauerhafte Belüftung durch großflächige, geöffnete Fensterbereiche oder Frischluft-Zufuhr-Anlagen gegeben ist.
Ab sofort verringert sich die qm-Formel zur Berechnung einer maximalen Personenanzahl in Tanzräumen um 50%.
Nach der gestrigen Erteilung des Einvernehmens durch die Gesundheitsverwaltung informierte uns die für den Sport zuständige Senatsverwaltung für Inneres über die Inhalte des neuen Hygienerahmenkonzepts (HRK) für u.a. Tanzstudios und andere innenliegende Sporträumlichkeiten.
Die unter „2. Personenobergrenze“ genannten m²-Zahlen pro Person wurden im Vergleich zum bislang geltenden HRK halbiert - neu: 10 m² für bewegungsintensive Sportarten/ 5 m² für alle anderen (bisher: 20/10 m²).
Selbst bei konservativer Auslegung sind nun 10qm pro Tanzpaar ausreichend. Bei anderen Einzel- oder Gruppenangeboten können pro Trainingsteilnehmer 5qm angesetzt werden.
Das vollständige Dokument ist auf der Homepage des Senats von Berlin aufrufbar - Link.
Alle sonstigen Vorgaben für den Indoor-Sport und besonders den Tanzsport sind unverändert geblieben. Dazu zählen:
Einhalten der AHA+L-Regeln
Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Sportausübung
alle Trainierenden müssen negativ getestet oder aufgrund von "geimpft"/"genesen" von der Testpflicht befreit sein
Wie in zahlreichen anderen gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen auch, so muss sich der organisierte Sport vielen Fragen stellen, ob über Jahrzehnte gepflegte Handlungsweisen und Traditionen den Ansprüchen an eine moderne, demokratische und transparente Verbandsführung und Sportausführung unter Achtung individueller Rechte genügen.
Sind Regularien und Durchführungen auf einem Stand, der einem Missbrauch von Einzelnen oder Gruppierungen entgegenwirken kann? Ist der gewohnheitsmäßige Umgang mit abhängig Beschäftigten sowie mit Sportlerinnen und Sportlern dazu geeignet, eine Atmosphäre des Vertrauens und der Selbstbestimmung, gerade auch in Fragen der körperlichen Unversehrtheit zu schaffen?
Die Thematik zur Selbstbestimmung im Sport beschäftigte das DTV-Präsidium nicht erst seit Einführung des DOSB-Stufenmodells zur Prävention sexualisierter Gewalt. Aus der Diskussion hervorgegangen ist ein Positionspapier, das nun verabschiedet wurde und auf der DTV-Homepage unter der Rubrik Verband-Satzungen-und-Ordnungen zum Download bereit steht.