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aktualisiert: Neue Corona-Verordnung ab Mittwoch (8. Dezember)

Der Berliner Senat hat mit der 12. Änderung der Dritten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die seit Mittwoch (8. Dezember) gilt, einige elementare Veränderungen für den Sport in gedeckten Sportanlagen (u.a. Tanzstudios) beschlossen.

Trainingsbetrieb

Weiterhin gilt die 2G Plus-Regelung (ausgenommen vom „Plus“ (= max. 24 Stunden alter Test mit negativem Ergebnis) sind Kinder bis 6 Jahre und Personen unter 18 Jahren, die im Rahmen eines Schulbesuchs regelmäßig getestet werden). Hinsichtlich des bisherigen „Wahlrechts“ zwischen Einhaltung Mindestabstand oder negativer Testung, will die Politik die negative Testung als nahezu einheitliche Vorgabe. Nur dort, wo man von Solo-Sportarten sprechen könnte, also z.B. Tennis-Einzel, hat man sich vor möglichen Diskussionen weggeduckt und daher eine etwas spezielle Formulierung in diese Verordnungsänderung aufgenommen:

„Die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen ist nur unter der 2G-Bedingung zulässig, wobei abweichend von § 8a Absatz 2 Nummer 6 zusätzlich zu der Maskenpflicht nach § 2 nach Wahl der Verantwortlichen einheitlich die Pflicht besteht, den Mindestabstand nach § 1 Absatz 2 einzuhalten, oder eine negative Testung nachzuweisen. Die Maskenpflicht besteht nicht während der Sportausübung.“

Entscheidend ist hier das Wörtchen „einheitlich“, denn sicherlich kann kein Verein über alle Trainingsangebote den Mindestabstand einhalten. Somit gilt dann für ALLE Trainingsangebote die negative Testung als zwangsläufige Vorgabe.

Hieraus haben die Bezirke für alle bezirklichen und allgemeinen gedeckten Sportanlagen die Testpflicht abgeleitet sowie bestimmt. Und öffentliche, gedeckte Tennisanlagen sind wohl eher selten in Berlin.

Vermutlich stellen sich jetzt einige die Frage, ob denn Privatstunden am Vormittag anders als Gruppentraining am Abend betrachtet werden kann. Wie zuvor erwähnt, soll es eine einheitliche Entscheidung zu einer Sportstätte und dies pauschal für alle Angebote sein. Somit muss, um beim Beispiel Tennis zu bleiben, der Berliner Tennisverband nun Sportanlagen für Einzel und solche für Doppel definieren. Ob das dann so in der Praxis klappen wird?

Wir werden in den nächsten Tagen ganz sicher weitere Verlautbarungen zur Umsetzung der aktuellen Verordnung hören.

Für Übungsleitende (Trainer*innen usw.) gilt weiter 3G, auch wenn in einigen Schreiben formuliert wird, dass alle Anwesenden in einer gedeckten Sportanlage die 2G Plus-Regelung erfüllen und dies beim Betreten nachweisen müssen. Für das dritte G ist ein Selbsttest unter Aufsicht ausreichend.

Wettkampfbetrieb

Auch hier gilt ab sofort 2G Plus sowie, dies ist noch viel entscheidender, dass maximal 200 Personen (alle Anwesenden addiert) zeitgleich in der gedeckten Sportanlage sein dürfen. Dies ergibt sich aus dem zusätzlich maßgeblichen § 11 (Veranstaltungen) der Verordnung. 

Für Kadersportler gilt nun ebenfalls generell die Testpflicht für jede Trainingsmaßnahme.

Für die Anwesenheitsdokumentation und Zutrittskontrolle sind die Vereine und deren Vertreter verantwortlich.

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Nach den Gremiensitzungen...

...im Sommer und Herbst des Jahres sind zwischenzeitlich die entsprechenden Dokumente veröffentlicht worden.

Die aktuelle Jugendordnung, die am 17. Juni von der Jugendvertreterversammlung beschlossen und am 16. September vom LTV-Verbandstag bestätigt wurde, ist u.a. unter unter www.ltv-berlin.de im Menübereich Jugend und Unterpunkt "Ordnungen & Dokumente" einsehbar.

Änderungen waren in den Punkten 2 und 6 der Jugendordnungen vorgenommen worden. Diese betrafen Formulierungen zum Kinder- und Jugendschutz sowie die Zusammensetzung des Jugendausschuss der Berliner Tanzsport-Jugend (BTSJ).

Im Nachgang zu den Präsidiumswahlen beim Verbandstag am 16. September und aufgrund neuer Themen hat das Präsidium seine Geschäftsordnung und Geschäftsverteilung aktualisiert bzw. (neu) beschlossen. Auch diese beiden Dokumente sind auf der Verbands-Homepage einsehbar - unter Verband/Organisation/Ordnungen.

20 Nachwuchs-Breaker ausgewählt

Am zweiten Adventssamstag kamen 26 B-Girls und B-Boys zu einem Sichtungstraining im Landesleistungszentrum Tanzsport zusammen. Es galt den ersten Berliner Nachwuchskader für Breaking zusammen zu stellen.

Nach den in diesen Zeiten obligatorischen Selbsttests und Formalien gab es ein gemeinsames Aufwärmen. Dann folgte eine Basic-Einheit in der die Kinder und Jugendlichen ihr Wissen über Grundfiguren des Breaking zeigten, Bewegungen beschrieben und diese vortanzten. Landestrainer Michael Rosemann fragte immer wieder nach, ließ sich die Figuren zeigten und lud die Teilnehmenden ein, die Besonderheiten von einzelnen Bewegungen zu benennen und vorzuführen.

Es folgte ein Breaking-Zirkel-Training, wo in einzelnen Kreisen besondere Bewegungen von den Tänzer*innen immer wieder und nacheinander getanzt werden sollten. Zum Abschluss durfte und musste jedes B-Girl/jeder B-Boy seine besten Bewegungen tanzen.

So präsentierten sich alle Kinder und Jugendlinche im Alter zwischen acht und 15 Jahren sehr stark. Alle hatten sich berechtigt beworben, an diesem Sichtungstraining teilzunehmen und bewiesen in ihrer Gesamtheit, dass Berliner zweifellos ein Zentrum des deutschen Breaking ist.

14 B-Boys und sechs B-Girls wurden am Ende der drei Stunden eingeladen, dem ersten Nachwuchskader Breaking der Berliner Tanzsportjugend anzugehören und mit Michael Rosemann zukünftig mindestens einmal monatlich intensiv für ihre persönlichen Weiterentwicklung zu trainieren. Weitere Fördermaßnahmen sind in Planung, so dass der Berliner Breaking-Nachwuchs insgesamt eine positive Entwicklung nehmen soll.

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Turnierpause im LTV Berlin und Appell zum Startverzicht

Neben der Absage der Landesmeisterschaften am 18. und 19. Dezember in Frankfurt/Oder und Berlin-Tegel sind auch alle offenen Turniere im Dezember in Berlin abgesagt. Dies sind:

Jugendturnierwochenende am 4.5./Dezember beim TC Blau-Gold im VfL Tegel

Weihnachtspokal am 11. Dezember beim TC Brillant

Weihnachtsturnier am 18. Dezember beim TC Blau-Gold im VfL Tegel

Die Absagen sind im Turnierkalender 2021 vermerkt.

Entsendung von Paaren zu zukünftig stattfindenden Welt- und Europameisterschaften:
Aufgrund der derzeit vorliegenden Pandemielage wird der DTV bis auf Weiteres zum Schutz der Beteiligten von einer offiziellen Entsendung von Sportlerinnen und Sportlern zu Welt- und Europameisterschaften absehen. Bereits erfolgte Nominierungen bleiben hiervon unberührt.

Neue Genehmigung von Auslandsstarts:
Bisher noch nicht eingereichte und genehmigte Auslandsstarts von Paaren werden bis auf Weiteres nicht genehmigt. Auch diese Maßnahme dient zum Schutz unserer Sportlerinnen und Sportler vor einer Ansteckung im Ausland und vor gegebenenfalls entstehenden Problemen bei der Rückreise aus Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebieten.

Gleichzeitig bitten wir alle Paare, denen bereits genehmigte Auslandsstarts für die nächste Zeit vorliegen, um eine eigenständige Überprüfung der Reise.

Die Pandemielage ist leider derzeit unberechenbar - DTV und LTV Berlin sehen sich hier in der Pflicht, nötige Schritte einzuleiten. Alle Regelungen gelten ab sofort und wir hoffen, damit als Verbände einen Beitrag zu leisten, um die vierte Welle brechen zu können.

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Absage der Landesmeisterschaften am vierten Adventswochenende

Die Präsidien der Landestanzsportverbände Berlin und Brandenburg haben in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen entschieden, die für den 18. Dezember in Frankfurt/Oder und am 19. Dezember in Berlin geplanten gemeinsamen Landesmeisterschaften ersatzlos abzusagen. Nach intensiven und ausführlichen Diskussionen sind die veranstaltenden Verbände zu der Überzeugung gelangt, dass dem Gesundheitsschutz (im Sinne von Kontaktreduzierungen) aktuell die oberste Priorität eingeräumt werden sollte. Zudem gab es in Frankfurt/Oder, wo aktuell sehr hohe Inzidenzwerte bestehen, auch entsprechende Bitten der örtlichen Behörden.

Die zunächst im Frühjahr 2021 geplanten und dann verschobenen Landesmeisterschaften waren Mitte des Jahres neu terminiert worden. Allerdings haben sich die Hoffnungen, dass die Entwicklungen des Infektionsgeschehens am Jahresende eine Durchführung eher ermöglichen würden, leider nicht erfüllt. Somit wird es in diesen Altersgruppen und Startklassen nun leider keine Landesmeister 2021 geben. Und zugleich wollen wir die Zuversicht, dass diese Landesmeister 2022 ermittelt werden können, in den Mittelpunkt der gemeinsamen Planungen für die nächsten Monate stellen.

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WiDaFe und Deutsche Meisterschaften in Münster abgesagt

Die am Samstag (4. Dezember) in Münster geplanten Deutschen Meisterschaften der Senioren I S Latein und über 10 Tänze der Junioren II und Jugend sind abgesagt. Zudem wurde das WinterDanceFestival in Mülheim/Ruhr am übernächsten Wochenende (11./12. Dezember) abgesagt.

Der DM-Ausrichter, Die Residenz Münster, teilte mit: "Obwohl die CoronaSchVO NRW einen Durchführung zur Zeit noch zugelassen hätte, war das gesundheitliche Risiko für alle Beteiligten, besonders der Jugendlichen, nicht abschätzbar. In Zeiten, in denen geraten wird, Kontakte zu reduzieren, „weil es bereits halb eins sei“, wäre es ein
falsches Zeichen des Tanzsports gewesen, weit über 70 Paare aus alle Bundesländern der Republik nach Münster reisen zu lassen und hier einer Indoor- und Kontaktsportart nachzugehen. Es tut uns für die Tanzpaare, die sich auf diese Meisterschaften lange vorbereitet und qualifiziert haben und sich auf die Turniere gefreut haben, sehr leid. Aber der Gesundheitsschutz geht hier vor
."

Im Berliner Turnierkalender ist außerdem eine weitere Turnierabsage hinzugekommen: der TC Brillant hat sich schweren Herzens, aber ebenfalls im Sinne des Gesundheitsschutzes entschieden, den traditionellen Weihnachtspokal im Bürgersaal Zehlendorf abzusagen. Am 11. Dezember waren Turniere für die Hauptgruppe (D-A-Klassen) in den Latein- und Standardtänzen vorgesehen.

Sichtungstraining zum Nachwuchskader Breaking

Aufgrund der aktuellen (pandemisch-bedingten) Situation muss das Sichtungstraining zum ersten Nachwuchskader Breaking an diesem Samstag (4. Dezember) ein wenig verändert durchgeführt werden. Aber – das ist die gute Nachricht – wir dürfen dieses Sichtungstraining unter den Möglichkeiten und Vorgaben der Landesinfektionsschutzmaßnahmenverordnung für Kadersportler*innen durchführen.

Da sich so viele junge B-Boys und B-Girls angemeldet haben, können Begleitpersonen und Heim-Trainer bei der Sichtung nicht dabei sein. Zu Beginn der Sichtung wird es einen Selbsttest für jede/n Teilnehmer*in geben. Im LLZ Tanzen gilt FFP2-Maskenpflicht. Ausgefüllt und unterschrieben gilt es zudem die Selbstverpflichtungserklärung mitzubringen.

Während der drei Stunden erwartet die Nachwuchs-Breaker u.a. dies:
ca. 10:30 Uhr Beginn Warm Up
ca. 10:45 Uhr Basic Training
ca. 11:40 Uhr Gruppen Session | Circle Training
ca. 12:00 Uhr Battle

Die Teilnahme am Sichtungstraining ist einzig nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung durch den Landestanzsportverband Berlin möglich. Bei Fragen zum Sichtungstraining ist der LTV-Landestrainer Breaking, Michael Rosemann, per E-Mail unter breaking@ltv-berlin.de erreichbar.

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AKTUALISIERT: neue Verordnung - neben 2G, jetzt auch Testpflicht

Der Berliner Senat hat die elfte Änderung der Dritten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für das Land Berlin beschlossen. Diese trat am SAMSTAG, 27. November 2021, in Kraft und ist hier einsehbar. Die geltenden Regelungen sollen vorerst bis zum 19. Dezember 2021 Gültigkeit haben, wobei bereits viele damit rechnen, dass kurzfristig Anpassungen vorgenommen werden (müssen). Denn zum Beispiel gilt nach §33 im Wettkampfbetrieb 3G, bei Unterschreiten des Mindestabstand zwischen Paaren in einem Turnier in einer gedeckten Sportanlage ist jedoch 2G-Plus mit aktuellem, negativen Testergebnis umzusetzen. Bis zu einer entsprechenden Klarstellung können wir leider das Hygienekonzept für den Wettkampfbetrieb nicht fortschreiben.

Der Berliner Senat hat sich auf eine umfangreiche Ausweitung der 2G-Regel (erweiterte 2G-Regel) geeinigt. Die Entscheidung dazu erfolgte angesichts der Pandemieentwicklung und der erheblich gestiegenen Inzidenzzahlen bundesweit.

Für gedeckte Sportanlagen und damit auch die indoor-Räume von Tanzsportvereinen gilt somit:

• Die Sportausübung sowie Wettkampfdurchführung in gedeckten Sportanlagen ist ab sofort nur unter der 2Gplus-Bedingung zulässig. Das heißt: Nur für Geimpfte und Genesene mit der Zusatzbedingung, den Mindestabstand einzuhalten oder – wenn dieser nicht eingehalten werden kann – ein aktuelles, negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorzulegen.

Kann der Mindestabstand zwischen den Sporttreibenden eingehalten werden, z.B. bei Solo-Tänzer*innen, Cheerdance, Twirling usw., ist KEIN Test erforderlich. Zudem entfällt die Verpflichtung zum Einhalten des Mindestabstands bzw. zum Nachweis eines negativen Tests für Personen eines Haushalts - dann muss aber der Abstand zu (den) anderen Sportler*innen immer eingehalten werden.

• Für alle weiteren Anwesenden in gedeckten Sportanlagen, die nicht an der Sportausübung beteiligt sind (z. B. Zuschauer*innen), gilt die Pflicht zur Erbringung eines 2G-Nachweises. Ausnahme Übungsleitende und Turnieroffizielle: für diese Personengruppe gilt 3G. Und auch für Kadersportler*innen gilt 3G. Die Zugangskontrolle muss durch die Veranstalter/Vereine erfolgen.

• Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch ärztliche Bescheinigung nachweisen, sind von dieser Regelung ausgenommen. Sie müssen jedoch negativ getestet sein (nur PCR-Test zulässig, nicht älter als 48 Stunden).

• Auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden (Schüler*innenausweis wird als Nachweis anerkannt), sind von der 2G-Regel grundsätzlich ausgenommen. Kinder unter sechs Jahren müssen keinen Nachweis erbringen.

• Abseits der Sportausübung gilt in den Betriebsräumen, die nicht der Sportausübung dienen, wie insbesondere Umkleideräume einschl. der sanitären Anlagen, grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Im LLZ Tanzen gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Für Übungsleitende gilt wie für Personal, dass sie mit negativer Testung für jeden Tag des Arbeitseinsatzes ebenfalls unter die erweiterte 2G-Regel fallen. Die Verantwortlichen sind verpflichtet, das Ergebnis der Testung zu dokumentieren (§ 8a Abs. 2 Nr. 3 iVm. Nr. 2 InfSchMV).

Es besteht weiterhin die Dokumentationspflicht und verantwortlich für die Einhaltung der Ordnung ist der Vorstand. Zudem muss in den Eingangsbereichen auf die 2G Plus-Regelung und die Maskenpflicht hingewiesen werden.

Ausnahmen bestehen noch für Kadersportler*innen und die Trainingsmaßnahmen im LLZ Tanzen an diesem letzten November-Wochenende werden wie geplant durchgeführt. Das Hygienekonzept für das LLZ Tanzen wird dann aktualisiert, wenn die einrichtungsspezifischen Vorgaben des Betreibers, Velomax GmbH, bekannt sind. Hierzu wird es in den nächsten Tagen noch Gespräche geben.

Änderungen und Anpassungen per 27.11./17:00 in kursiv

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KEIN Jugendturnierwochenende am 4./5. Dezember

Der TC Blau Gold im VfL Tegel 1891 hat mit Bedauern entschieden, das gesamte für den 4. und 5. Dezember vorgesehene Jugendturnierwochenende abzusagen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage, steigender Inzidenzwerte (gerade im Jugendbereich) und der sich ebenso verschärfenden Berliner Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sah der Tegeler Vereine keine Alternative. Denn Vorsicht und ein bestmöglicher Gesundheitsschutz aller sind in diesen Tagen wieder sehr wichtig.

Der Verein hofft, und der Jugendausschuss der Berliner Tanzsportjugend begrüßt dies, das komplette Jugendturnierwochenende im Juni 2022 nachzuholen. So sehr einige Nachwuchspaare jetzt vielleicht enttäuscht sind, gibt es die Zuversicht, dann einfach sechs Monate später die Turniere an der Hatzfeldtallee nachzuholen.

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Corona - Die weiteren Entwicklungen

Die angedachten Veränderungen von der Bundesgesetzgebung hin zu den Landesverordnungen werden in der Folge eine neue Berliner Landesverordnung mit sich bringen. Die derzeitige gilt nur bis 28. November, aber ab wann genau auch inhaltliche Veränderungen gelten, ist aktuell noch nicht bekannt.

Den bislang bekannten Entwürfen für die neue Verordnung sind keine wesentlichen, den Sport betreffenden Veränderungen vorgesehen. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb kann (zunächst) fortgesetzt werden.

Denn es gilt in Berlin bereits die 2G-Regel und diese sollte in unser aller Interesse weiterhin überall konsequent umgesetzt und kontrolliert werden. Die angedachten 2Gplus-Regelungen würden in Berlin weniger aus ergänzenden, negativen Tests bestehen, sondern vielmehr auf permanenter Maskenpflicht in Gebäuden und dem Mindestabstand beruhen. Die Maskenpflicht auch am Platz hatten wir bereits bei den Landesmeisterschaften Mitte November umgesetzt.

Unverändert bleibt die 5qm-Regel pro Person bei Veranstaltungen/Turnieren. Der Mindestabstand soll noch konsequenter umgesetzt werden (außer auf der Tanzfläche) bzw. die Masken nur dann abgesetzt werden, wenn etwas verzehrt wird oder während der aktiven Sportausübung. Hinzu kommen die weiteren AHA+L-Regeln.

Die Ausnahmen zu 2G für Trainer (=Personal) und Turnieroffizielle sowie Paare (nur) bei Turnieren werden wohl bestehen bleiben, denn der Amateur-Leistungssport bleibt dem Profi-Sport an dieser Stelle gleichgestellt. Hier sind max. 24 Stunden alte PoC-Tests dann Pflicht, wenn weder genesen oder geimpft. Hintergrund ist, dass überregionale Turniere und Ligen stattfinden können sollen.

Allerdings könnten Vereine in eigenen Räumlichkeiten auch über die Landesverordnung hinaus gehen. Dadurch verändert sich, nach Bestätigung durch das DTV-Präsidium, auch nicht der Rang eines offenen Turniers. Alle Turniere, die nicht Meisterschaften oder Qualifikationsturniere sind, bleiben Turniere I. Ordnung, selbst wenn der Ausrichter strengere Maßstäbe anlegt.

Durch die „2G“-Regel im Trainingsbetrieb mag es vereinzelt Mitglieder nehmen, die aktuell kein Trainingsangebot wahrnehmen können. Die sich hieraus ergebenden Fragen des Mitgliedsrechts und Fragen der Beiträge hat der LSB juristisch geprüft. Danach ergibt sich für diese Mitglieder kein Sonderkündigungsrecht.

Der entscheidende (neue) Wert ist nun die Hospitalisierungsrate: Hier gibt es drei Stufen und glücklicherweise liegt Berlin aktuell nur etwas über 3, was zu 2G führt, was wiederum in Berlin bereits umgesetzt wurde. Ab den Werten 6 und 9 gibt es dann Verschärfungen. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus kamen.

Ein hoher Hospitalisierungswert führte in Sachsen bereits zur (erneuten) Einstellung des allgemeinen Sportbetriebs.

Ob die Landesmeisterschaften Latein/Standard am vierten Adventswochenende werden stattfinden können, vermag aktuell noch niemand zu sagen. Aber es sei an dieser Stelle an den Meldeschluss per 27. November, 23:59 Uhr hingewiesen.