News-Archiv

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aktualisiert - Corona: Turniere ab Oktober / LM im November!?

Sachstand per 16. September/9:00 Uhr

Derzeit laufen die Planungen für eine schrittweise Wiederaufnahme des Turnierbetriebs im Landestanzsportverband Berlin ab Anfang Oktober. Abgesagt sind alle offenen Turniere der LTV-Mitgliedsvereine bis Ende September - zudem einige Turniere im Oktober, nämlich die Turniere der Hallen am Borsigturm. Die beliebten Turniere im Tegeler Einkaufszentrum können unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsbedingungen nicht durchgeführt werden und wurden daher vom Center-Management abgesagt. Ebenso sind die Turniere des Blau-Silber-Pokal am 8. November und des Lindenhof-Pokals beim TTC Carat am 28./29. November abgesagt worden, denn es gilt nun zu prüfen, ob die jeweiligen Turnierstätten nach dem von der zuständigen Senatsverwaltung geforderten Hygiene- und Schutzkonzept für die Wiederaufnahme des Turnier- und Wettbewerbetriebs im LTV Berlin geeignet sind. Aber es galt ebenso zeitlichen Platz für die in den November verschobenen Landesmeisterschaftsturniere zu finden - der Havelpokal beim Ahorn-Club wurde auf den 7. November vorverlegt (war geplant für den 14. November) und der Lindenhof-Pokal 2020 entfällt, damit die Landesmeisterschaft, so der aktuelle Planungsstand, MItte und Ende November ausgetragen werden könnten.

Als neue Termine sind angedacht:

14. November - LM Berlin Brandenburg - Kin/Jun/Jug D.C in den Standardtänzen (in Frankfurt/Oder, ursprünglich vorgesehen für den 12. September)

28. November - LM Berlin Brandenburg - Hgr D.C.B.A.S sowie Hgr II/Sen I/Sen III S in den Standardtänzen (in Berlin, ursprünglich vorgesehen für den 19. September)

29. November - LM Berlin Brandenburg - Jun I/Jun II B, Jug B.A, Hgr II D.C.B.A und Sen I/Sen II/Sen III/Sen IV D.C in den Standardtänzen (in Berlin, ursprünglich vorgesehen für den 13. September)

Nachdem zunächst im Land Brandenburg noch nicht alle Tanzsportler wieder trainieren konnten, hatten sich die Präsidien der Landestanzsportverbände Berlin und Brandenburg Mitte August darauf verständigt, erst nach den Beratungen der brandenburgischen Landesregierung zu einer neuen Version der Landesinfektionsschutzverordnung und Befragungen bei den Tanzpaaren sowie Vereinen zu beraten. Bis Mitte September wurden diese aktuellen Rahmenbedingungen und Wünsche erhoben. Nun wird bis Ende September über die Durchführung der verschobenen Landesmeisterschaften 2020 abschließend entschieden.

Landessportbund Berlin

Aktuelle Informationen rund um Sportthemen in der Corona-Pandemie und in Bezug auf die Berlin Infektionsschutzverordnung hält der LSB Berlin in seinen FAQs bereit.

DTV

Der DTV-Verbandsrat einigte sich Mitte Juni auf folgende Empfehlung: „Der DTV empfiehlt, alle vom DTV vergebenen Turniere (DM/DP/DC) bis Ende September abzusagen. Die Entscheidung zur Durchführung offener Turniere, Landes- und gemeinsamer Landesmeisterschaften obliegt den Ländern.“ Doch auch für die letzten Monate des Jahres sind einige Turniere abgesagt:

Der Deutschlandpokal der Senioren III Standard am 26. September sowie die Ranglistenturniere der Hauptgruppe und Senioren I Standard am 27. September in Mainz sind ersatzlos abgesagt.

Die am 10. Oktober 2020 vorgesehenen Deutsche Meisterschaft/Deutschlandpokale Senioren I, II und III Kombination sowie der Senioren IV S Standard in Klein Nordende (Schleswig-Holstein) sind auch endgültig abgesagt.

Die DTV-Breitensporttournee, am 10./11. Oktober in Ludwigsburg geplant, wird abgesagt bzw. in das Jahr 2021 verschoben.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde auch die Deutsche Meisterschaft der Senioren II S Standard, die am 17. Oktober in Glinde stattfinden sollte, abgesagt.

Die Deutsche Meisterschaft Standard der Senioren I und der Deutschland Cup U21 (Kombination), beide am 24. Oktober 2020 in Köln geplant gewesen, und der Deutschland-Cup Standard der Hauptgruppe A, am 31. Oktober in Wetzlar terminiert gewesen, sind ebenfalls abgesagt.

Der ausrichtende Tanzsportverband Schleswig-Holstein hat mitgeteilt, dass die diesjährigen Baltic Youth Open am 28./29. November 2020 ausfallen müssen.

Der TSC Rot-Weiß Böblingen hat seine Tanzgala am 28. November, in deren Rahmen die Deutsche Meisterschaft der Hauptgruppe Kombination sowie die Deutschlandpokale der Senioren II und III Latein stattfinden sollten, abgesagt.

Bis Jahresende wird es keine JMC-Formationsturniere mehr geben (außer die Jazz-Qualifikation Ende Oktober in Freiburg/Breisgau und das Hgr II-Turnier beim Deutschland-Pokal Anfang November in Dresden). Die IDO Weltmeisterschaft Jazz und Modern/Contemporary Anfang Dezember wird "nur" noch als Europameisterschaft (die zuletzt im Herbst in Mazedonien vorgesehen und dann abgesagt wurde) geplant - Termin im Dezember und Durchführung sind derzeit noch offen.

Die Deutsche Meisterschaft der Jugend und die Deutschland-Pokale der Junioren I/II in den Standardtänzen sind auf MItte Dezember beim Winter Dance Festival verschoben worden.

WDSF

Nach sorgfältiger Prüfung der Empfehlungen der WDSF Medical Commission wurden eine Reihe von Entscheidungen hinsichtlich der Wiederaufnahme der Wettkämpfe auf internationaler Ebene im Jahr 2020 getroffen:

Die noch für 2020 geplanten Welt- und Europameisterschaften sollten aus Fairnessgründen nur durchgeführt werden, wenn die Mehrheit der Athlet*innen auch in der Lage ist, an den jeweiligen Meisterschaften teilzunehmen.

Die Entscheidung über die Durchführung weiterer WDSF-Wettbewerbe, einschließlich Seniorenwettbewerbe, wird den Mitgliedsverbänden überlassen. Voraussetzung hierfür ist, dass sich alle Teilnehmer*innen an strenge Richtlinien halten und die Organisatoren ihre jeweiligen Gesundheitsanforderungen auf lokaler und nationaler Ebene strikt einhalten.

Die Übergangsregelungen der WDSF für Ausrichter internationaler Turniere finden Sie hier

Die internationalen Ranglisten bleiben so lange „eingefroren“, bis die Mehrheit der WDSF-Wettbewerbe wieder möglich ist.

von Thorsten Süfke

Meldungen zu Deutschen Meisterschaften

Der DTV-Sportausschuss hatte bereits im April die Zulassungsbedingungen für die in den Herbst verschobenen Deutschen Meisterschaften beschlossen:

Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S-Latein

Wer für die Meisterschaft am ursprünglichen Termin im März qualifiziert war (vier Ranglistenturniere im Ranglistenjahr 2019/2020 + Landesmeisterschaft), bleibt auch für den neuen Termin am 03.10.2020 qualifiziert. Sternpaare werden aus der Rangliste zum 29.02.2020 ermittelt.

Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S-Standard

Der Nachweis von vier Ranglistenturnieren im Ranglistenjahr 2019/2020 als Qualifikation für die DM wird ausgesetzt und entfällt damit für 2020. Da die Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg im Herbst 2020 nach der DM stattfinden wird, entfällt die LM-Teilnahmepflicht. Sternpaare werden aus der Rangliste zum 29.02.2020 ermittelt.

sonstige Deutsche Meisterschaften/Deutschlandpokale:

Alle Paare, die die entsprechende Landesmeisterschaft getanzt haben, sind für diese DM/DP qualifiziert, sofern die Landesmeisterschaft stattgefunden hat oder vorher stattfinden wird (nicht Berlin-Brandenburg).

Daher: startberechtigte Paare zu einer Deutschen Meisterschaft/Deutschlandpokal, die bei dieser an den Start gehen wollen und die reduzierten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, melden sich bei der LTV-Geschäftsstelle. Denn nur der Landessportwart kann die Meldungen zu den Deutschen Meisterschaften/Deutschlandpokalen vornehmen!

Es ist in der Mail an info@ltv-berlin.de klar anzugeben: Art der DM/DP und Paarnamen (Namen Partner/Partnerin).

Diese Mail muss bis zum 15. September für folgende DM/DP eingegangen sein:

03.10.2020     Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S Latein - Magdeburg

04.10.2020     Deutschlandpokal Hauptgruppe II Kombination/Latein/Standard - Berlin

Für die Deutschen Meisterschaften/Deutschlandpokale im November folgen weitere Informationen demnächst.

Kaderpaare des LTV Berlin sind für 2020 von der Verpflichtung gem. Kaderrichtlinien, an der/den Deutsche/n Meisterschaft/en teilnehmen zu müssen, entbunden. Bundeskaderpaare müssen bitte die Vorgaben des DTV beachten.

von Thorsten Süfke

Einladung LTV Verbandstag und JVV

Nachdem der LTV-Verbandstag und die Jugendvertreterversammlung (JVV) der BTSJ im März wegen der Pandemie zunächst unbestimmt verschoben werden mussten, steht jetzt der neue Termin für beide Versammlungen fest:

Donnerstag, der 1. Oktober 2020
beim Landessportbund Berlin, Jesse-Owens-Straße 2, 14053 Berlin
JVV - Beginn 18:00 Uhr
Verbandstag - Beginn 19:30 Uhr

Eine wichtige Änderung gibt es in diesem Jahr:
Für die Durchführung des Verbandstags und der JVV gelten die Hygienevorgaben des Veranstaltungsorts. Zur Erfüllung dieser ist in diesem Jahr eine vorherige Anmeldung für alle Teilnehmer zwingend erforderlich. Wir bitten im Interesse aller, dass pro Mitgliedsverein zunächst nur ein/eine Delegierte/r benannt wird. Sollte ein/eine zweite/r Delegierte/r gewünscht sein, vermerken wir dies gern auf einer Warteliste und geben ca. eine Woche vor dem Verbandstag hierzu eine Rückmeldung.

Die Anmeldung der Teilnahme und Benennung des/der Vereinsdelegierten mit Vor- und Nachname, E-Mailadresse und Telefonnummer ist bis zum 18. September, 12 Uhr vorzunehmen. Diese Daten werden gem. der Infektionsschutzverordnung für die Dauer von vier Wochen nach der Veranstaltung aufbewahrt.

von Tatjana Hagel

Die Planungen für den Freitako sind abgeschlossen

Die Planungen für den Berliner Freizeit-Tanzsport-Kongress (Freitako) am 21. und 22. November 2020 sind abgeschlossen. Die DTV-Lehrwartin hat viele Angebote zudem für den Lizenzerhalt von Trainern, Wertungsrichtern und Turnierleitern/Beisitzern genehmigt. Zeitplan und Anmeldeformular sind auf der LTV-Homepage im Menübereich Lehre veröffentlicht.

Das Präsidium und der Jugendausschuss der Berliner Tanzsport-Jugend freuen sich, dass die Deutsche Tanzsportjugend eines ihrer diesjährigen Kindertanz-Seminare im Rahmen des Freitako durchführt. Dies bietet Interessierten und Trainern die Möglichkeit zur Fortbildung mit kinder- und jugendspezifischen Inhalten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die integrierte Seminar-Reihe "Kinder- und Jugendschutz im Tanzsport", für die als weiterer, ideeller Partner der Landessportbund (LSB) Berlin seine Beteiligung zugesagt hat.

So wird am 21. November der Referent einer Berliner Fachberatungsstelle die Grundlagen im Bereich des Kinder- und Jugendschutz vortragen. Am zweiten Tag wird der DTV-Kinderschutzbeauftragte Wolfgang Kilian auf die tanzsportspezifischen Aspekte eingehen und abschließend werden mit Referenten des LTV Berlin sowie des LSB Berlin die Möglichkeiten und Anforderungen des Kinder- und Jugendschutzes in Berliner Sportvereinen thematisiert. Zum Abschluss sollen die Seminar-Teilnehmer im Rahmen der letzten Lerneinheiten ein Präventions- und Interventionskonzept für den eigenen Verein verfassen. Dies soll die Basis für die umfassenden Anforderungen an das zukünftige Kinder- und Jugendschutzsiegel des LSB Berlin geben, welches zukünftig im LTV Berlin immer stärker Voraussetzung für diverse Programme sein wird - beginnend mit der Vergabe von Trainingszeiten im LLZ Tanzen ab Januar 2021.

Die Lehrgänge-Elemente der Deutschen Tanzsportjugend werden durch öffentliche Zuwendungsgeber finanziell unterstützt, sind daher kostenlos und werden als Erhaltseinheiten für Lizenzen angerechnet Eine verbindliche Anmeldung ist auf jeden Fall erforderlich.

von Thorsten Süfke

Konzept zur Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs im LTV Berlin

Mit Inkrafttreten der 2. Änderung zur Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin am 24. Juli 2020 kann die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs in allen Sportarten zum 21. August 2020 unter Anwendung eines Schutz- und Hygienekonzepts des (Landes)Fachverbandes erfolgen.

In Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat das Präsidium des Landestanzsportverband Berlin am 30. Juli ein entsprechendes Konzept für die Turniere und Wettbewerbe unter sportfachlicher Koordination des Deutschen Tanzsportverbandes im Land Berlin beschlossen.

Basis für dieses Dokument sind die diversen DOSB-Leitplanken, welche in Abstimmung mit der Medizinischen Kommission des DOSB unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Charité Berlin) erstmals am 14. April formuliert und seitdem sukzessive angepasst und mit den bundesweiten staatlichen Vorgaben synchronisiert wurden, die sportartspezifischen Übergangsregeln des nationalen Spitzenverbandes, Deutscher Tanzsportverband e.V., als auch bereits von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport genehmigte Wettkampf-Konzepte anderer Sportarten.

Die Turnier- und Wettbewerbsveranstaltungen finden weiterhin auf Basis der Turnier- und Sportordnung (TSO) bzw. des weiteren DTV-Regelwerks statt. Wo erforderlich, aus Gründen des Gesundheitsschutzes, der Hygieneregeln oder aufgrund behördlicher Vorgaben, werden diese von der Turnierleitung ausgelegt. Darüber hinaus hat der Deutsche Tanzsportverband vorübergehende Regeländerungen beschlossen, um den mittlerweile allgemein bekannten Anforderungen an Abstand, Hygiene und Alltagsmasken gerecht zu werden. Um diese vorgenannten Umsetzungen mindestens innerhalb des Landes Berlin zu vereinheitlichen und den aktuellen Anforderungen der regionalen Infektionsschutzverordnung gerecht zu werden, ist ebenfalls das Schutz- und Hygienekonzept des LTV Berlin für Turniere und Wettbewerbe formuliert worden. Dieses ist verbindlich für alle Sportveranstaltungen der LTV-Mitgliedsvereine ab 1. Oktober - vorher finden keine Turniere und Wettbewerbe statt.

Weitere Dokumente:
Die neu(e)n Leitplanken des DOSB in der Version vom 6. Juli 2020
Die Zusatz-Leitplanken des DOSB (Wettkampf) in der Version vom 6. Juli 2020
Die Zusatz-Leitplanken des DOSB (Halle) in der Version vom 28. Mai 2020

Sportartspezifische Übergangsregeln des Spitzensportverbandes - Deutscher Tanzsportverband in der Version vom 23.04.2020 und geändert am 19.05.2020

von Tatjana Hagel

Ein Sportpark für alle: Online-Petition für den Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks

Wir erlebten gerade in der Corona-Zeit, wie wichtig es ist, Fürsprecher zu haben bzw. merkten zugleich sehr deutlich, was geschieht, wenn zunächst oder allein einseitige Argumente in eine öffentliche Diskussion getragen werden.

Rund um den Umbau des Stadions in diesem innerstädtischen Sportareal ist eine Diskussion entbrannt, die den organisierten Sport fordert zu agieren. Denn die Stimme der Sportlerinnen und Sportler ist derzeit noch klein, obwohl es um eine dringend benötigte Sportfläche geht. Und zwar um das konkrete Vorhaben der Neugestaltung und des Umbaus des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in einen auch und besonders inklusiv nutzbaren Sportpark.

Doch diese Diskussion ist noch viel tiefgreifender und eine Weichenstellung für die Realisierungschancen zukünftiger Projekte; denn viele andere Berliner Sportanlagen müssen in den kommenden Jahren ebenfalls saniert und bei einer wachsenden Stadt erweitert werden. Dabei geht es um zeitgemäße Gebäude, die inklusiv nutzbar und heutigen Anforderungen gerecht werden.

Auch mit unserem Landesleistungszentrum Tanzsport betrachten wir uns als Teil des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks und treten für eine zeitgemäße Umgestaltung mit Neubauten ein. Die in den achtziger Jahren noch unter ganz anderen politischen Rahmenbedingungen geschaffenen Sportanlagen, darunter das Stadion, erfüllen weder den heutigen Betriebsauflagen, noch sind sie angemessen nutzbar.

Daher bitten wir Euch/Sie, die entsprechende Online-Petition zu unterstützen.

Die millerweile mehr als 20 Petenten, darunter der Landestanzsportverband Berlin, fordern den für 2020 bis 2024 geplanten Umbau des Jahn-Sportparks zu einer inklusiven Sportanlage, unter anderem mit:
- barrierefreien Trainings- und Wettkampfflächen sowie einer barrierefreien Hallenfläche,
- einem Kompetenzzentrum für Inklusionssport,
- einem inklusiven Stadion.
Dabei sollen Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen veranlasst werden und eine inklusive Bewegungskita für das Quartier entstehen.

Die Petition des Berliner Sports läuft auf der Plattform change.org und die Beteiligung daran ist unter diesem Link möglich.

Weitere Informationen zum Thema stehen zudem auf der Homepage des Landessportbunds Berlin zur Verfügung.

von Thorsten Süfke

Jetzt dürfen wieder alle Berliner Tanzsportler tanzen, trotz Corona und mit Umsicht

Seit Freitag (24. Juli) gilt die neue Berliner Infektionsschutzverordnung, die der Senat von Berlin am Dienstag zuvor (21. Juli) beschlossen hatte.

Damit, und dies hat der Landessportbund Berlin nochmal bestätigt, kann wieder ein Trainingsbetrieb für alle Tanzsportler angeboten werden.
Allerdings weiterhin anders als vor Mitte März und damit unter strikter Einhaltung der grundsätzlichen Schutz- und Hygieneregeln wie das Abstandhalten von 1,5 Metern auf allen Wegen und außerhalb des aktiven Sporttreibens, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (bis zum Beginn der jeweiligen Sporteinheit und danach) und zur Kontaktverfolgung bzw. sofortigen Eindämmung bei etwaigen Infektionsgeschehen müssen immer Teilnehmerlisten erstellt (und diese vier Wochen aufbewahrt) werden.

Das Training ist nicht nur wieder in Mannschafts- und Gruppen-Disziplinen gestattet (mit fester Gruppeneinteilung, die bei jedem Training eingehalten werden sollte), sondern auch generell mit maximal 30 Personen.
Sprich für das Paartraining, theoretisch, bis zu 14 Paare plus Trainer/in.

Der Politik ist bewusst, dass Kontakt in nahezu jeder Sportart, zumindest in Spiel- oder Wettkampfsituationen, erforderlich ist bzw. nicht gänzlich vermieden werden kann. Die Senatsverwaltungen wollten mit der aktuellen Formulierung eine Regelung für sämtliche Sportarten erreichen und haben entsprechend „geclustert". Auch wenn damit nicht alles im Detail benannt ist.

Damit geht die Verantwortung für den Gesundheitsschutz der Berliner Tanzsportler auf uns selbst über.

Bitte gehen wir alle mit dieser Verantwortung bewusst und durchdacht um. Im Sinne des Gesundheitsschutzes sind ab jetzt weniger Personenan- oder Quadratmeterzahl die limitierenden Faktoren, sondern Raumgröße (Fläche und Raumhöhe), Belüftungsmöglichkeit und die Fähigkeit der Sportler zu anderen Sportlern Abstand im Training zu halten (außerhalb des Trainings sowieso bzw. im Umfang, der sich aus den allgemeinen Bestimmungen der Verordnung ergibt).
Daher sollte enger Kontakt zwischen den Sportlern bestmöglich reduziert werden, d.h. weiterhin die (auch zeitlichen) Abstände zwischen verschiedenen Trainingsgruppen und Trainingspaaren.
Denken wir an Lüftungspausen und setzen weiterhin die Hinweise zu Reinigung bzw. Desinfektion um, damit ebenso hier Infektionsrisiken minimiert werden. Letztendlich werden je nach Trainingsstätte und Trainingsinhalten praktikable, pragmatische Orientierungen an den räumlichen und sportspezifischen Gegebenheiten die zielführendste Lösung sein.

Die jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepte sollte jede/r kennen und sich entsprechend verhalten - auch zum Schutz der anderen Tanzsportler. Diese Konzepte bedürfen keiner amtlichen Bestätigung.

Trainer dürfen den Mindestabstand unterschreiten, soweit eine für die Sportart übliche Hilfestellung angebracht ist. Auch hier ist Augenmaß angesagt. Und zudem wissen wir alle, dass Mund-Nasen-Bedeckungen einen weiteren Schutz darstellen.

Das "dickste Brett" ist nun noch die Öffnung aller Sportstätten in den Bezirken. Durch die weiterhin individuellen Auslegungen der Sportämter werden wir hier ganz gewiss nochmal mit Nachdruck vorgehen (müssen).
Der LSB Berlin wird hierzu in Kürze auf direkter, bilateraler Ebene mit den "sturen" Bezirken das Gespräch suchen. Dort können und werden wir die Anliegen unserer Mitgliedsvereine platzieren.

von Thorsten Süfke

Jung, sportlich, FAIR

Auch in diesem Jahr schreibt die Deutsche Olympische Gesellschaft e.V. den Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“ aus.

Mit „Jung, sportlich, FAIR“ sollen auch 2020 wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von Jugendlichen zur Thematik Fair Play ausgezeichnet werden.

Teilnehmen können alle jugendlichen Sportlerinnen und Sportler im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die Gewinner erhalten über Ihren Verein eine Fördersumme von bis zu 500 €. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2020.

Mit der Fair Play-Initiative sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig darauf hingewiesen und angeleitet werden, den negativen Entwicklungen im Sport entgegenzuwirken. Die DOG möchte hiermit gerade bei unserem Sportlernachwuchs, sei es im Leistungs- oder Breitensport, ein nachhaltiges Bewusstsein für faires Verhalten schaffen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung (pdf-Dokument) und das Bewerbungsformular stehen auf der Homepage der Gesellschaft. Für Rückfragen steht als Ansprechpartnerin Johanna Bartsch (Deutsche Olympische Gesellschaft) montags & mittwochs von 08:00 bis 13:00 Uhr telefonisch unter Tel  069 69501613 oder per E-Mail Bartsch@DOG-bewegt.de gerne zur Verfügung.

von Tatjana Hagel

Corona und der Berliner Tanzsport - aktueller Sachstand (Update)

Stand: 21. Juli/22:30 Uhr

Aktuell gilt noch die aktuelle Infektionsschutzverordnung vom 27. Juni mit der Ergänzung und damit Lockerung, dass seit 14. Juli der Mindestabstand von 1,5 Metern während der sportlichen Aktivität generell nicht mehr eingehalten werden muss.
Diese Regelung gilt ausnahmslos für alle Sport- und somit auch alle Tanzarten!

Sportsenator Andreas Geisel hatte für die Senatssitzung am Dienstag (21. Juli) eine Aufnahme der Kontaktsport-Freigabe in die Infektionsschutzverordnung vorbereiten lassen, die unter der Voraussetzung stehen soll, dass Kontaktsport in festen Trainingsgruppen sowie unter Einhaltung eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes betrieben wird.

Hierzu gab es am Dienstag abend dann eine Presse-Information:

Senat beschließt Änderung der Infektionsschutzverordnung

Die Details der neuen Infektionsschutzverordnung werden erst im Verlauf dieser Woche bekannt. Die neue Verordnung soll am Freitag (24. Juli) im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht werden und damit in Kraft treten.

Ein vollständiger Trainingsbetrieb ist bereits grundsätzlich erlaubt. Allerdings anders als vor Mitte März und damit unter strikter Einhaltung der grundsätzlichen Schutz- und Hygieneregeln wie das Abstandhalten von 1,5 Metern auf allen Wegen und außerhalb des aktiven Sporttreibens sowie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (bis zum Beginn der jeweiligen Sporteinheit und danach). Zur Kontaktverfolgung und sofortigen Eindämmung bei etwaigen Infektionsgeschehen müssen immer Teilnehmerlisten erstellt und vier Wochen aufbewahrt werden.

Das bedeutet:
Es gibt jeweils ein Einrichtungs- und ein Tanzsport-spezifisches Hygienekonzept. Jenes für die Sportanlage gibt der Betreiber vor - der Vereinsvorstand, die Tanzschule und/oder das bezirkliche Sportamt.
Für das Training gelten die Vorgaben und Empfehlungen des Tanzsport-Hygienekonzepts. Beide Hygiene-Konzepte sind zusammen zu betrachten und vollumfänglich zu berücksichtigen!

Hinsichtlich der Berlin-spezifischen Ausgestaltung der Details bzw. der praktischen Umsetzung im Training müssen wir jedoch noch auf die neue Verordnung warten. Vorgesehen ist u.a. eine Differenzierung zwischen Kontaktmannschafts- und –gruppensport zum einen (bis zu 30 Personen in einer Trainingsgruppe) und Kampfsport (4 Personen plus Funktionsteam als Trainingsgruppe, Zahl der Gruppen nach Raumgröße) sowie feste Tanz- und andere Sportpaare zum anderen.
Zudem ist der enge Kontakt auf die o.g. Personenzahl in festen Gruppen zu beschränken, d.h. auch, der Abstand zwischen den verschiedenen Trainingsgruppen und –paaren (Kampfsport und Tanzen) muss gewahrt werden.

Der Wettkampfbetrieb in allen Sportarten soll auf Basis von entsprechenden Konzepten der Landesfachverbände bald möglich sein. Wie bekannt, hat der LTV Berlin bereits alle Konzepte vorgelegt.

von Thorsten Süfke

"mit sofortiger Wirkung" - alle Berliner Tanzsportler dürfen wieder ohne Abstand tanzen (aktualisiert)

Am Montag mittag (13. Juli) vermeldete der Tagesspiegel als erstes Pressemedium: "Sportsenator Andreas Geisel hat beschlossen, die Einschränkungen beim Kontaktsport aufzuheben. Zuvor hatten mehrere Vereine und Verbände mit Klagen gedroht."

Dies klang nach der lang ersehnten Nachricht, dass nun endlich wieder alle Berliner Tanzsportler(denn Tanzsport wird zur Gruppe der Kontaktsportarten gezählt) ohne Abstand zueinander im Paar oder in Gruppen (JMC) trainieren dürfen.

Am Nachmittag folgte dann die offizielle Verlautbarung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. In der Pressemitteilung lässt sich Senator Geisel mit den Worten zitieren: "Das sich zurzeit rezessiv entwickelnde Infektionsgeschehen in Berlin, aber vor allem der bisher weitgehend verantwortungsvolle Umgang der Sportorganisationen und der Aktiven mit der Umsetzung der Corona-Regeln, bieten eine hohe Gewähr, dass die Infektionssituation auch bei einer weiteren Öffnung des Sportgeschehens unter Kontrolle bleibt. Ich habe deshalb meine Verwaltung beauftragt, für die nächste Senatssitzung am 21. Juli 2020 eine entsprechende Entscheidung zur Freigabe auch für den Kontaktsport (Wassersport/Rudern, Kampfsport, Fußball) vorzubereiten, sofern dieser in festen Trainingsgruppen und unter Einhaltung eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes betrieben wird."

Im Vorgriff auf diese voraussichtliche Senatsentscheidung werden aus Opportunitätserwägungen diese Festlegungen ab dem 14. Juli 2020 vorab in Kraft gesetzt. Ordnungsbehörden und die Polizei werden gebeten, ihre Ermessensspielräume entsprechend auszuschöpfen.

Allerdings wusste der Tagesspiegel auch zu berichten: "Nach Tagesspiegel-Informationen ist geplant, dass in Innenräumen nur in Vierergruppen ohne Kontakt trainiert werden darf. .. Kampfsport und Tanzen sollten „mit einer begrenzten Anzahl fester Partner stattfinden".

Es gibt also noch einige Details zu klären und der Landestanzsportverband Berlin wird sich weiterhin für seine Mitglieder und Berlins Tanzsportler entsprechend in die Gespräche einbringen. Aber wir danken an dieser Stelle bereits dem Landessportbund Berlin und seinem Präsidenten, Thomas Härtel, für sein Engagement und die Unterstützung des Tanzsports. Thomas Härtel sagte zur aktuellen Entwicklung: "Wir begrüßen die Entscheidung. Sie ist ein gutes Zeichen für den Sport. Wir danken Sportsenator Andreas Geisel und dem Regierenden Bürgermeister, Michael Müller. Es bleibt eine wichtige Aufgabe für unsere Vereine und Verbände, auf das Infektionsgeschehen zu achten und die Hygieneregeln einzuhalten.

Ursprünglich hatte der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses fraktionsübergreifend eine Sondersitzung für diesen Freitag (17. Juli) geplant. Die dortigen Mitglieder und sportpolitischen Sprecher waren zunehmend selbst verärgert, dass die zuständige Senatsverwaltung kategorisch Lockerungen für Sportarten wie Tanzen, die zwangsläufig den Mindestabstand von 1,50 Meter unterschreiten müssen, abgelehnt hatte, wie der Tagesspiegel ebenfalls schrieb.

Wie genau nun dieses Hygiene- und Nutzungskonzept ausgelegt sein muss, werden wir in den kommenden Tagen eruieren. Und die LTV-Mitgliedsvereine entsprechend informiert halten. Generell gelten weiterhin die Vorgaben, Auflagen und Gebote der aktuellen Infektionsschutzverordnung sowie die Rahmenrichtlinien der Bezirksämter. Zum Ende nächster Woche (KW 30) werden dann neue Parameter erwartet.

Am Montag morgen (13. Juli) hatte der LTV Berlin bereits bei der Senatsinnenverwaltung ein "Konzept zur Wiederaufnahme des Wettkampf- und Wettbewerbsbetriebs im Tanzsport" eingereicht. Der Eingang dieses zwölfseitigen Dokuments wurde bestätigt, die detaillierte Prüfung hierüber jedoch bis nach der in der nächsten Woche erwarteten Senatsentscheidung vertagt.

Am Freitag (10. Juli) war bereits ein gesondertes Nutzungs- und Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs im LLZ Tanzen vom Verband eingereicht worden. Dieses wurde zwischenzeitlich als "schlüssig" bezeichnet und es erfolgen kurzfristig Gespräche, zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in den beiden Sälen in der Max-Schmeling-Halle: zunächst nur für die Kadersportler des LTV Berlin und nach Ende der Sommerferien auch für die weiteren Nutzer.

von Thorsten Süfke