LTV-Verbandstag beschließt alle vorgelegten Anträge

Der ordentliche Verbandstag 2020 des Landestanzsportverband Berlin fand nach Corona-bedingter Terminverschiebung nun am 1. Oktober im Coubertinsaal beim Landessportbund Berlin statt. Fast 100 von 195 möglichen Stimmen vertraten die anwesenden Vereinsvertreter und beschlossen neben dem Haushaltsplan des aktuellen Jahres und der Entlastung des Präsidiums für das vergangene Geschäftsjahr auch die vier vorgelegten Anträge.

Nach der Eintragung in das Vereinsregister ist zukünftig auch ein Vertreter der Fachverbandsmitglieder LTV-Präsidiumsmitglied. In der Folge der letztjährigen Auflösung des Berliner Rock'n#Roll-Tanzsportverbands (BRRT) soll die Arbeit für jene Berliner Tanzsportvereine, die Mitglieder in einem der DTV-Fachverbände melden, durch die neu geschaffene Position besonders unterstützt und koordiniert werden. Das Stimmungsbild dieser Vereine sprach sich für Michael Schatz aus, den früheren BRRT-Sportwart, der bereits seit Jahresbeginn ständiger Gast und beratende Stimme im LTV-Präsidium hatte. Seine Kooption wird nach erfolgter Satzungseintragung vorgenommen.

Beschlossen wurden ferner die Umwidmung der Sportförderungsabgabe bei Meisterschaftsturnieren hin zu einer Jugendsportförderung, die Änderung der Turnier- und Sportordnung (TSO) Berlin in Folge von Änderungen der DTV-TSO und die Änderung der LTV-Verleihungsordnung in Folge der Neustrukturierung von nationalen und internationalen Meisterschaften in den letzten Jahren.

Nach weniger als 90 Minuten waren die zwölf Tagesordnungsunkte behandelt und ein den Hygieneanforderungen entsprechend kurzer, aber inhaltsreicher Verbandstag vollendet.

von Thorsten Süfke

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