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Mit dem Meisterschaftsturnier der Jugend D begann der zweite Tag
des Meisterschaftswochenendes in Tegel. Die siebenpaarige Vorrunde
hatte zur Folge, dass nur ein Paar nicht ein zweites Mal das
Parkett im Palais am See betreten würde. Bei einigen Paaren konnte
man innerhalb der Paarkombinationen erhebliche Unterschiede in der
tänzerischem Qualität beobachten. So waren die Finalwertungen auch
nicht wirklich einheitlich. Klar war aber der Sieg von Kiril
Borovkov/Susanna Aromov (Royal Dance), die mit 18 von 21 möglichen
Einsen gewannen. Pünktlich zum D-Finale kam erstmals Stimmung auf -
davon profitierten auch die Vize-Meister Artem Balitskiy/Svetlana
Balitska (Blau-Weiß-Silber) und Marc Schulzki/Leona Steinack
(Brillant) auf Platz 3.
Zusammen mit dem D-Meister gingen dann insgesamt 10 Paaren in
der Jugend C-Klasse an den Start. Schon ab der Vorrunde dominierten
die Vorjahres-D-Meister Quang Ngo/Stella Galis vom Royal Dance. Sie
gewannen alle vier Finaltänze mit allen möglichen Bestwertungen. Um
den Vize-Meister zu ermitteln bedurfte es des Einsatzes des
Skatingsystems, denn zwei Paare hatte nach den vier Tänzen die
Platzziffer 11. Im Endergebnis lagen dann Jan Strebe/Marina Önnberg
(Brillant) vor Sebastian Jäger/Ariane Lorenz (Classic).
In der B-Klasse sahen die über 450 Zuschauer dann ein Finale,
dass es an Dramatik nicht mangeln ließ. Wertungen von 1 bis 6 waren
keine Seltenheit, kreisende 6 in der offenen Wertung
(Wertungsrichter sah einen verbotenen Lift) und eine Entscheidung
um die Silbermedaille mit dem vor Skating wohl denkbar engsten
Abstand - 0,5 Punkte. Die B-Meister 2003 heißen Kamil
Wasowicz/Celine Tünek (Creative Club) vor Jakob Stühler/Tana Lorenz
(Royal Dance) und Alexander Melnikov/Anna Geuchmann (Schwarz-Weiß).
Durch die krankheitsbedingte Absage der Titelverteidiger der
Jugend A-Klasse, Drozdyuk/Kolodizner, verblieb zwar mit deren
Vereinskameraden Oseychuk/Lebedew nur noch ein wirklicher
Titelaspirant, aber die B-Klasse zuvor hatte ja schon bewiesen,
dass sich die zwei Damen und fünf Herren des Wertungsgericht nicht
immer einig waren. Und so mussten sich Sergey Oseychuk/Oxana
Lebedew mit 25 Bestwertungen über die fünf Finaltänze begnügen. Sie
gewannen trotzdem alle Tänze und wurden verdient neue Berliner
Landesmeister. Die restlichen Einsen fanden ihren Weg zu den Paaren
auf den Plätzen 2 und 3. Vize-Meister wurden Sergej
Tatarenko/Wiktoria Lyschinska, denen jedoch der Doppelsieg für den
Ahorn Club nur mit einem Punkt Vorsprung in der Platzaddition
gelang. Mit 2 zu 3 Tänzen unterlagen die Drittplatzierten des
Tages, Leonid Garamov/Marina Dikova (Schwarz-Weiß Berlin 1922) im
Duell um den Vize-Meistertitel. Platz vier ging an Andreas
Dieter/Valeriya Fridman ebenfalls vom Ahorn Club, die die vor ihnen
platzierten Paare trotz vereinzelter Dreien in keinem Tanz
gefährden konnten. Im Jive verblieb für Dieter/Fridman nur Platz 5
- diesen vierten Platz im letzten Tanz erreichten Markus
Bense/Maike Wende vom Creative Club Berlin vor dem vierten Ahorn
Club-Paar Ruslan Sherman/Ludmila Tymchuk.
Wer gedacht hatte, durch die 1. Bundesliga Standard dem Karneval
zu entkommen, der musste sich beim Abschlußturnier eines anderen
belehren lassen. Denn da dieses Turnier auch noch in der
Karnevalshochburg Düsseldorf stattfand, war dies absolut unmöglich.
Doch die Mannschaften liessen ihrer närrischen Gesinnung spätestens
zur Siegerehrung freien Lauf. Rote Nasen, bunte Perücken oder
Pappkronen bei einigen Tänzern und bunt angesprühte Haare der
Trainer erzeugten ein buntes Bild zum Saisonende.
Das Düsseldorfer Team musste sich erneut dem Berliner Post
SV, wie schon bei den beiden vorangegangenen Turnieren in Berlin
und Braunschweig, geschlagen geben. Die 16 Berliner Tänzer um
Trainerin Ute Rosanski konnten damit ihre bislang erfolgreichste
Bundesliga-Saison abschließen, denn auch in der Gesamtwertung liegt
man auf Platz 3.
Der Braunschweiger TSC bewies einmal mehr seine
Ausnahmestellung in dieser Liga. In der gesamten Saison hatte
dieses Team keine Eins in der Wertung abgeben müssen und auch in
Düsseldorf wurde der amtierende deutsche Meister für die gezeigte
Leistung mit dem ersten Platz belohnt. Aus der Bundesliga
verabschieden müssen sich nun der TC Der Frankfurter Kreis und die
TSG Essen. Beide Mannschaften werden in der kommenden Saison wieder
in der 2. Bundesliga an den Start gehen. (Quelle: DTV)
1. Braunschweiger TSC A, 1 1 1 1 1 1 1
2. 1. TC Ludwigsburg A, 2 2 2 2 2 2 2
3. Post SV Berlin A, 4 4 3 3 3 3 3
4. TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A, 3 3 4 4 4 4 4
5. TC Rot-Weiß Casino Mainz A, 5 5 5 5 5 5 5
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6. TSG Bremerhaven A, 6 6 6 6 6 6 6
7. TC Der Frankfurter Kreis A, 8 8 7 7 7 7 7
8. TSG Essen A, 7 7 8 8 8 8 8
Endtabelle
1. Braunschweiger TSC A, Platzziffer 4
2. 1. TC Ludwigsburg A, PZ 8
3. Post SV Berlin A, PZ 12
4. TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A, PZ 15
5. TC Rot-Weiß Casino Mainz A, PZ 20
6. TSG Bremerhaven A, PZ 24
7. TC Der Frankfurter Kreis A, PZ 29
8. TSG Essen A, PZ 31
Der Meistertitel ist vakant, sagte Turnierleiter Franz Allert zu
Beginn der Berliner Meisterschaft der Hauptgruppe S-Latein. Und er
hatte in zweifacher Hinsicht recht: Die Vorjahresmeister Oliver
Seefeldt/Anna Mosmann, wechselten vor genau 12 Monaten zu den
Profis, und die damaligen Vize-Meister sowie im Vorfeld der
diesjährigen Landesmeisterschaft als klare Favoriten gehandelten
Denys Drozdyuk/Polina Kolodizner waren wegen Fieber an einem Start
gehindert.
Somit waren es nur noch acht Paare, die am gestrigen Abend
im Palais am See antraten. Schon in der Vorrunde sah man zwei
wichtige Aspekte: 1. Schwarz scheint derzeit die Trendfarbe bei den
Lateinkleidern zu sein (5 der 8 Damen trugen schwarz) und 2. ohne
die neue Paarkombination Arkady Polezhaev/Sabina Kaminskaja
(Blau-Weiß-Silber) würde die Meisterschaft wohl nicht entschieden
werden.
Zu den acht Paaren zählten auch die drei erstplatzierten
Paare der Berliner Meisterschaft Hauptgruppe A-Latein von vor zwei
Wochen. Meister und Vize-Meister der A-Latein tanzten sich dann
auch in die sechspaarige Endrunde. Platz 1 schien klar vergeben zu
sein, für die folgenden Platzierungen gab es viele verschiedene
Aussagen am Parkettrand. Dies fand sich auch in der offenen Wertung
für den ersten Finaltanz wider: Wertungen von 2 bis 6 erhielten
einige Paare. Und die im Endergebnis auf den Plätzen 4 bis 6
rangierenden Paare wechselten von Tanz zu Tanz die Plätze
untereinander.
Michael Seidel/Lydia Hellmann (Blau-Weiß-Silber) wurden an
diesem Abend in drei Finaltänzen und im Endergebnis Sechste. 1,5
Punkte in der Platzaddition fehlten auf Platz 5, den sich Stefan
Heinrich/Manuela Brychzy vom ausrichtenden btc Grün-Gold ertanzten.
Platz 4 verblieb für Nico Burkel/Andrea Pihl (Blau-Weiß-Silber),
die in der Samba zwar noch auf Platz 3 lagen, in der Rumba jedoch
auf Platz 6 kamen und in den drei restlichen Tänzen jeweils Vierte
wurden. Immer deutlicher wurden die Wertungen für die drei
Medaillenpaare: Leonid Garamov/Marina Dikova (Schwarz-Weiß), vor
zwei Wochen erst bei der A-Meisterschaft in die S-Klasse
aufgestiegen, sicherten sich mit vier dritten Plätzen den
Bronzepokal. Klar auf Silberkurs lagen Dennis Garrapa/Marisa Hubl
(Blau-Weiss), die in allen fünf Tänzen mindestens mit der Majorität
der Zweien auf Platz 2 kamen. Und an der Spitze gab es keinen
Zweifel.
35 Bestwertungen und damit alle Einsen des Turniers gab es
für Arkadyj Polezhaev/Sabina Kaminskaja. Sie dominierten dieses
Finale und gewannen verdient sowie souverän den Landesmeistertitel
2003.
In drei Wochen dürfen alle Paare bei der Deutschen
Meisterschaft in Bremen erneut an den Start gehen - eine
Revanche-Möglichkeit in Berlin gibt es wieder beim Blauen Band der
Spree am Ostersonntag (20 Uhr).
Auch im Jugendbereich sind für die Landesmeisterschaften
Aufstiegsregeln beschlossen worden, die sich an der Größe des
Startfeldes orientieren. Das LTV-Präsidium hat sich für die Kinder,
Junioren I, Junioren II und Jugendgruppen dem Vorschlag des
Berliner Jugendausschusses angeschlossen:
bis 5 Paare: kein Aufstieg
6 bis 9 Paare: Meister steigt auf
10 bis 15 Paare: Meister und Vizemeister stiegen auf
16 Paare und mehr: die ersten drei Paare steigen auf
Es zählt die Anzahl der wirklich startenden Paare. Ein
Aufstieg durch Beschluss bei Landesmeisterschaften eines Jahres
über mehr als eine Startklasse ist vom Jugendausschuss
ausgeschlossen worden. Diese Regel wurde bereits auf den schon
stattgefundenen Meisterschaften im Jugendbereich angewendet und
gilt bis auf Widerruf.
Unter unserem Menüpunkt Dialog/Dokumente finden Sie unter dem
Themenblock Presse neue Dokumente.
So finden Sie dort die
aktuelle
Pressemappe des LTV Berlin sowie die
Anforderungen
an digitale Fotos zur Verwendung im Tanzspiegel/Tanzjournal.
Mit 90 Personen bildet die deutsche Delegation die größte
nationale Gruppe bei den Celtic Classics in Irland, bei denen mehr
als 500 Paare in ueber 2000 Einzelstarts) antreten.
Dr. Vitam und Barbara Kodelja (Blau-Weiß-Silber) belegten bei
den Celtic Open Amateur Waltzing Platz 1, gewannen außerdem das
Senior Open 3 Dance-Turnier (Langsamer Walzer, Tango, Quickstep)
und erreichten beim Weltranglisten-Turnier Senioren Standard (50
Paare) das Semifinale (Platz 10).
Auf der Turnierleiterschulung am 12.01.2003 ist eine Frage bei
der Erläuterung des Skatingsystems unbeantwortet geblieben. Wieso
muss man beim Beispiel mit drei platzgleichen Paaren nach Regel 9,
von denen zwei nach Regel 10 Platzgleich sind nach der Anwendung
der Regel 11 auf diese beiden platzgleichen Paare nicht wieder
zurück in die Regel 10?
Zu diesem Thema haben wir uns in den letzten Wochen intensive
Gedanken gemacht und Hendrik Heneke hat einen Text geschrieben, der
diese Problematik einleuchtend erläutert. Dieser Text steht Ihnen
ab Sofort unter
diesem
Link zur Verfügung. Damit wird eindeutig belegt, dass das
Beispiel zu diesem Thema im Anhang der TSO richtig ist und als
Turnierleiter hat man ein eindeutiges Schema, nach dem man in
diesen Fällen vorgehen kann.
Unter dem Motto "Sport baut Brücken" hat die Deutsche
Sportjugend unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ein
Förderprogramm für Treffen zwischen Vereinen aus den neuen und den
alten Bundesländern ausgeschrieben. Leider sind die Mittel bisher
nur im geringen Maße abgerufen worden, so dass die Sportjugend
Berlin nochmals auf dieses Förderprogramm hinweisen möchte. Wir
möchten Ihnen dieses Programm nicht vorenthalten und haben die
Dokumente auf der Homepage der BTSJ für Sie bereit gestellt. Sie
finden diese unter Jugend -> Homepage.
Der Anmeldeschluss endet am 10.03.2003. Es ist also Eile
geboten, da die nicht abgerufenen Mittel nach diesem Termin an
andere Bundesländer fallen.
Einen weiteren zweiten Platz konnten sich die 16 Tänzer der
Blau-Weiss-Formation beim vorletzten Saisonturnier der 2.
Bundesliga der Standardformationen sichern. Damit liegt das Team in
der Tabelle nun immer deutlicher auf Platz 2 und damit auf einem
Aufstiegsplatz. In Saarbrücken gewann zum vierten Mal der
Braunschweiger TSC B (4x1, 1x2) vor den Berlinern (4x2, 1x1) und
den Saarbrückern, die sich erstmals vor Göttingen platzieren
konnten. Im kleinen Finale tanzten die restlichen vier Formationen
der 2. Bundesliga - das Ergebnis:
1. Braunschweiger TSC B
2. TC Blau-Weiss Berlin A
3. TSA d. SV Saar 05 Saarbrücken A
4. Schwarz-Gold Göttingen A
----
5. TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß B
6. TSG Bad Homburg/TSA Friedberg A
7. Rot-Weiß-Club Kassel A
8. TC Blau-Gold-Casino Mannheim A
Die Ligatabelle:
1. Braunschweiger TSC B, PZ 4
2. TC Blau-Weiss Berlin A, PZ 8,5
3. Schwarz-Gold Göttingen A, PZ 12,5
4. TSA d. SV Saar 05 Saarbrücken A, PZ 15
5. TSG Bad Homburg/TSA Friedberg A, PZ 21
6. TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß B, PZ 24
7. Rot-Weiß-Club Kassel A, PZ 27
8. TC Blau-Gold-Casino Mannheim A, PZ 32
Ab sofort ist auch die Übersicht der Berliner Kaderpaare im
Internet zu finden. Zunächst unter dem Menüpunkt Dialog ->
Dokumente findet sich die Aufstellung der jetzigen Kaderpaare des
LTV Berlin oder
hier.
Die Aufstellung ist per Stichtag 18. Februar.