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Disqualifikation, Frau Bezirksbürgermeisterin!

Per Presse-Mitteilung des Bezirks mussten die (Tanz-)Sportler*innen im Südwesten am 18. Februar erfahren, dass die dortige Bezirksbürgermeisterin, Cerstin Richter-Kotowski, dem Senat das Cole-Sports-Center (CSC) als Testzentrum zur Verfügung gestellt hat: Bezirk Steglitz-Zehlendorf stellt dem Land Berlin das Cole-Sports-Center als Corona-Testzentrum zur Verfügung!

Und dies ohne vorherige Absprache oder irgendeine Kommunikation an den Bezirkssportbund Steglitz-Zehlendorf, den LSB Berlin, einen Fachverband und - noch viel schlimmer - an die Nutzer des Cole-Sports-Center.

Noch eigenmächtiger erscheint das Handeln der Bezirksbürgermeisterin, wenn man weiß, dass das bezirkliche Sportamt in diese finale Entscheidung ebenso wenig eingebunden war, wie - offenbar - auch der zuständige Bezirksstadtrat für Sport nicht informiert wurde (und erst auf die Fragen des Sports davon erfuhr).

Gemäß TSO gibt es dafür von uns nur eine Reaktion: Disqualifikation, Frau Bezirksbürgermeisterin, und letzter Platz im Turnier!

Dies auch vor folgenden Hintergründen:

a) Ende Januar tagte der Arbeitskreis Sport des Bezirks. Damals gab es Gerüchte, das Cole-Sports-Center würde in Bälde als Impfzentrum genutzt werden. Im Protokoll der Sitzung vom 28. Januar ist festgehalten, wie die Vertreterin des Sportamts auf diese konkrete Frage seitens des Tanzsportvereins antwortet: "...das CSC ist nicht als Impfzentrum eingeteilt". Das klingt im Nachhinein wie "Niemand hat die Absicht...", denn nun wird es ja kein Impf-, sondern ein Testzentrum auf persönlichen Wunsch von Frau Richter-Kotowski. Gegenfrage: Wieso kann dafür nicht das bezirkliche Rathaus (u.a. mit dem Bürgersaal) genutzt werden, denn nach der Empfehlung der Bundesregierung sollen Arbeitsgeber doch, wo immer möglich, Home Office umsetzen? Insofern sollte im Gebäude an der Zehlendorfer Kirchstraße doch ausreichend Platz für ein Testzentrum vorhanden sein.

b) Der im CSC ansässige Tanzsportverein muss auch in den Monaten des Lockdowns, wie alle Berliner Sportvereine, welche Liegenschaften und Räume der öffentlichen Hand angemietet haben, weiter die volle monatliche Miete bezahlen. Mit der im letzten Jahr verabschiedeten neuen (Folge-)Sportanlagennutzungsverordnung ist der Mietpreis für diese Mietverhältnisse zum Jahresbeginn 2021 planmäßig erhöht worden. Während andere deutsche Großstädte, wie zum Beispiel Stuttgart, auf die Mietzahlungen der Sportvereine selbstverständlich verzichten, kassiert das Land Berlin munter weiter, gibt keinen Nachlass und verzichtet auch nicht auf die Mieterhöhung.

Ein solches Gebahren der Politik auf Bezirks- und Landesebene ist absolut inakzeptabel. Insofern haben Bezirkssportbund, Landessportbund Berlin und Landestanzsportverband Berlin hier auch deutliche Worte gefunden.

LSB-Präsident Thomas Härtel wandte sich umgehend an die zuständigen Senatoren für Gesundheit und Sport, Kalayci und Geisel. In dem Brief (siehe pdf-Dokument unten) schrieb er:

"Diese Aktion ist ein höchst unerfreuliches Déjà-vu. Wie schon nach der Ankunft von Geflüchteten in Berlin werden dem Sport teilweise kommunikationslos Grundlagen entzogen. Die entscheidende Frage aus jener Zeit muss jetzt neu gestellt werden. Wie sollte der für seine Integrationsleistung immer wieder gelobte Sport Menschen einbinden, wenn ihm die Sportanlagen dafür fehlen? Jetzt würde die Frage lauten: Wie soll der Sport seinen ebenfalls unzählig anerkannten Beitrag zur körperlichen und psychosozialen Gesundheit leisten, wenn ihm dafür Flächen weggenommen werden?
Wir gehen davon aus, dass diese Umwidmung eine Ausnahme bleibt, damit die Sportvereine in Berlin das tun können, was in diesen Tagen dringender denn je nötig ist: Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Und vor allem bitten wir um möglichst zeitnahe Information. Diese Art von Vorgehen entspricht nicht unseren Vorstellungen einer frühzeitigen Beteiligung, die der Senat doch selbst immer wieder betont. Diese würde unsere Kommunikation mit unseren Vereinen wesentlich erleichtern und sicher eher Verständnis als Ablehnung finden."

Der Brief ging zugleich in Kopie an die Bezirksstadträte aller Berliner Bezirke um zu verdeutlichen, dass wir Fairplay von der Politik einfordern und sofort öffentlich kritisieren, wenn die Politik beginnt, Fouls zu begehen. Und Berliner Sportler*innen fordern endlich Perspektiven. Hierzu gibt es konkrete Vorschläge, welche die Politik bislang ignoriert.

Der Arbeitskreis der Berliner Bezirkssportbünde, in dem die 12 bezirklichen Sportdachverbände ihre Arbeit koordinieren, konnte erstmals (!) überhaupt bei seinem sportpolitischer Austausch den Staatssekretär für Sport, Alexander Dzembritzki, in einer Videokonferenz am 19. Februar begrüßen. Man kann sich schon fragen, was ein für Sport zuständiger Sportstaatssekretär in den vergangenen 12 Monaten Wichtigeres zu tun hatte, als mal mit den Vertretern des (bezirklichen) Sports zu kommunizieren. Aber nun gut.

"Leider hat das Gespräch für den Berliner Vereinssport kein konkretes Ergebnis hervorgebracht. Nach wie vor fehlt es an einem konkreten Konzept der Senatsverwaltung für Sport für die Zeit nach Beendigung des Lockdowns. Zu einer digitalen Lösung zur Erfassung der Teilnahme am Sport hat sich der Staatssekretär überhaupt nicht geäußert" mussten die Bezirkssportbünde am Ende des Gesprächs in der Pressemitteilung (siehe pdf-Dokument unten) konstatieren.

Als sich der Regierende Bürgermeister vor rund zwei Wochen zu der Aussage hinreißen ließ, Sport sei wieder denkbar, wenn der Inzidenzwert bei 10 läge, waren selbst Experten überrascht. Die Reaktion der bezirklichen Amtsärzte dürfte bekannt sein - die Berliner Politik möge sich bitte nicht allein an Inzidenzwerte klammern, sondern mit Augenmaß und im Sinne des Gesundheitsschutz auf die validen Vorschläge u.a. des Landessportbund Berlin eingehen.

Das in Stufen eingeteilte Modul-Konzept des Berliner Sports (siehe pdf-Dokument unten) ist ein Kompromiss, der noch immer nicht allen Sportarten und deren Disziplin in jedem Detail ganz genau gerecht werden kann. Aber der Berliner Sport hat wenigstens einen Plan, während die Politik weiterhin planlos und opportunistisch zu agieren scheint. Da mag der Wahlkampf eine Rolle spielen, aber damit kann man und frau sich auch verspielen.

Thorsten Süfke, Präsident Landestanzsportverband Berlin

von Thorsten Süfke

Solo-Tanz-Online-Wettbewerb „Jive-Challenge 2021

Die Mitglieder der Berliner Tanzsportvereine sind herzlich eingeladen zum Solo-Tanz-Online-Wettbewerb „Jive-Challenge 2021“ im Monat März.

Dieser Wettbewerb ist offen für alle Freizeit-, Breiten- und Leistungssportler, die allein (Solo) zu Jive-Musik tanzen (keine Paar/Duo-Darbietung!). Bewertet werden (gleichgewichtet) Kreativität, Musikalität und tanztechnische Grundlagen.

Der Wettbewerb wird unterteilt in Turnier- sowie Freizeit- und Breitensport. Die Altersgruppen sind:
Turniersport: Kinder, Junioren I und II, Jugend, Hauptgruppe sowie Senioren (I bis..)
Freizeit- und Breitensport: Altersgruppe bis 12 Jahre, Altersgruppe 12-18 Jahre und Altersgruppe Ü18.
Ggf. werden einzelne Altersgruppen nach Meldeschluss zusammengefasst.

Die Meldung erfolgt per E-Mail an info@ltv-berlin.de bis zum 10. März 2021. An die Absender-Mailadresse erfolgt die weitere Kommunikation seitens der Geschäftsstelle.

Die Bewertung der Starter erfolgt mittels des hochgeladenen Videos. Bei Teilnahme ist von allen Startern eine Einwilligungserklärung zur Verwendung des eingereichten Videos einzureichen. Bei minderjährigen Tänzern unterschreiben zusätzlich die Erziehungsberechtigten. Ohne eine vorliegende Einwilligungserklärung kann das eingereichte Video nicht verwendet werden. 

Die Videos sind bis zum 15. März 2021 um 23:59 Uhr auf einer nach dem Meldeschluss mitgeteilten Website in eine Cloud hochzuladen. Die Richtlinien beinhalten auch Tipps für die Video-Aufnahme, damit eine möglichst optimale Bewertung erfolgen kann.

Weitere Informationen sind zu finden unter Sport > Online-Wettbewerbe oder hier.

von Thorsten Süfke

Neues aus der Präsidiumssitzung

In seiner letzten Präsidiumssitzung (und nicht nur dort) haben sich die Präsidialmitglieder mit den aktuellen Aspekten des eingestellten Trainings- und Wettkampfbetriebs, den politischen Diskussionen und erforderlichen (Um-)Planungen für die nächsten Monaten in sehr vielen Bereichen beschäftigt.

Vorübergehende oder dauerhafte (neue) Verbandsangebote wurden entworfen und beschlossen. Ein wichtiger Bestandteil ist das neustrukturierte Schulsport-Konzept "dance at school", welches mit den Videos von Horst und Moritz Beer bereits eine Realisierung erhielt. Als weitere Idee wurden vereinsübergreifende und vom LTV finanzierte, somit für die Berliner Tanzsportler*innen kostenlose, Online-Workshops Berliner Tanzsport-Trainer*innen aus allen Bereichen angesprochen. Derzeit ist die Bereitschaft der Trainer*innen hierfür noch sehr gering.

Im Rahmen des mehrjährigen DOSB-Trainerprojekts diskutierte das LTV-Präsidium neue Schwerpunkte in der Trainer-Ausbildung und Kooperationen, um das Lehr-Angebot zu erweitern.

Die Vorbereitungen für den diesjährigen LTV-Verbandstag wurden abgeschlossen. Über dessen Durchführung wird am Ende der ersten März-Woche entschieden. Die Vereinsdelegierten werden gebeten, die erforderliche Anmeldung dennoch bis 4. März vorzunehmen, damit das Präsidium die Beteiligung abschätzen und im Rahmen der dann gültigen Verordnung eine angemessene Entscheidung treffen kann (hierzu zählt natürlich auch die Möglichkeit der Verschiebung um einige Wochen).

Da Sichtungslehrgänge zu den Landeskadern weiterhin nicht durchführbar sind (und die angedachte Latein-Sichtung am 12. März abgesagt ist) werden alle Latein-Kaderberufungen bis 31. Mai 2021 verlängert. Als neuer Termin für die Latein-Sichtung wird derzeit der Freitag vor Pfingsten in Betracht gezogen.

von Thorsten Süfke

Gewalt im Sport – Wir bieten keine (Tanz-)Fläche

Der Landestanzsportverband Berlin e.V. (LTV Berlin) verpflichtet sich das Thema „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport“, insbesondere zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, als essenzielle Aufgabe im Verband zu verankern und umzusetzen.

Da innerhalb vieler Tanz- und Wettbewerbsarten der direkte Körperkontakt und ein ausgeprägtes Vertrauensverhältnis eine große Rolle spielen, messen wir dem Thema Prävention und Intervention von/bei sexualisierter Gewalt eine sehr hohe Bedeutung bei und werden im Rahmen unserer Verantwortung unter dem Dach von Tanzsport Deutschland schützen und unterstützen.

Wir haben dies in unserer Satzung sowie bald in unserer Jugendordnung manifestiert und setzen alle Empfehlungen des Landessportbund Berlin im Rahmen des Kinderschutz-Siegel um.

Als Partner seiner Vereine unterliegt dem LTV Berlin eine Fürsorgepflicht für deren Mitglieder sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und er setzt sich für deren Schutz ein.

Der Schwerpunkt des verbandseigenen Präventions- und Interventionskonzepts liegt auf dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Inhalte lassen sich ebenso größtenteils auf den Schutz von Erwachsenen übertragen und anwenden.

Dementsprechend hat das Präsidium des LTV Berlin auf seiner letzten Sitzung zwei Beschlüsse einstimmig getroffen:

  • Trainingszeiten im Landesleistungszentrum Tanzen werden nur Vereinen eingeräumt, …
  • Landesmeisterschaften der Kinder-, Junioren- und Jugendgruppen werden im Bereich des LTV Berlin nur an Vereine vergeben, …
  • Turnierveranstaltungen mit Teilnehmern aus den Kinder-, Junioren- und Jugendgruppen werden im Bereich des LTV Berlin nur an Vereine vergeben, …

die (bis) 2022 eine/n Beauftragte/n PSG/Kinder- und Jugendschutz im Verein etabliert haben bzw. (ab dem Jahr 2023) das LSB-Kinderschutzsiegel im Vergabezeitraum besitzen.

Um die Initiativen und Maßnahmen der LTV-Mitgliedsvereine zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt im Sport, insbesondere zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, zu unterstützen, fördert der LTV Berlin bei Vergabe des LSB-Kinderschutzsiegel an einen Verein dies mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 200 Euro (bis 2022) an den Verein bzw. die für Tanzsport verantwortliche Abteilung (bei mehreren Abteilungen jeweils anteilig).

von Thorsten Süfke

DTSJ-Seminarreihe für Trainer*innen zur aktuellen Zeit

Die Deutsche Tanzsportjugend (DTSJ) lädt Ende März zu zwei Online-Seminaren für Trainer*innen im Jugendbereich ein. Referent der beiden Abende wird Win Silvester sein.

Donnerstag, 25. März 2021 von 19.00 Uhr bis 20.45 Uhr
Digitale Lebenswelten: Wie ticken unsere Kinder und die Konsequenzen für den Tanzunterricht
Win schildert anhand von Studien-Ergebnissen die Gefühlswelten der Kinder und Jugendlichen im Lockdown. Vielen Nachwuchstänzer*innen fehlt vielfach der physische Kontakt zu den Trainingskameraden. Und Win wird Impulse sowie Anregungen für Aktionen und die Trainingswelt nach dem Lockdown geben.

Freitag, 26. März 2021 von 19.00 Uhr bis 20.45 Uhr
Videocalls für Trainer und Übungsleiter / Umgang mit der Technik
Was muss im virtuellen Training beachtet werden und wie gestaltet man es abwechslungsreich und interessant.

Für Lizenzträger (Trainer C/B, Übungsleiter) ist eine überfachliche Anerkennung von 2 LEs le Abend möglich.

Die Anmeldung (siehe Dokumente unten), die bis zum 18. März an die DTV-Geschäftsstelle in Frankfurt/Main gesandt werden muss, wird erst mit Zahlung der Seminargebühr von 10 Euro auf das benannte DTV-Konto verbindlich.

Zur Person: Win Silvester hat früher selber getanzt, war Hip-Hop-Trainer und ist seit nunmehr zwanzig Jahren als Referent im Gesundheitsbereich und als Mental sowie Personal Coach tätig. Seit vielen Jahren begleitet er die DTV-Bundeskaderpaare als Mental-Coach. Zudem berät er verschiedene DTV-Gremien in Veränderungsprozessen und schildert eindrücklich den gesellschaftlichen Werte-Wandel.

von Thorsten Süfke

Corona - Wie geht es weiter?

Liebe Berliner Tanzsportler*innen,

seit Anfang Februar besprechen die Berliner Sportverbände den ersten Entwurf eines modularen Stufenplans für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs bei etwaigen Lockerungen in der kommenden Zeit. Seitdem hat sich dieses Papier im engen und wirklich sehr konstruktiven Dialog zwischen Landesfachverbänden und LSB Berlin immer wieder weiter entwickelt. Die Module wurden fünf hierarchischen Stufen zugeordnet. Es wird nicht von einzelnen Sportarten gesprochen und es wirkt sehr transparent.

Wie Sie in der öffentlichen Berichterstattung verfolgen können, sieht es derzeit noch nicht nach weitreichenden Lockerungen in den nächsten Wochen aus. Wir wollen dennoch gemeinsam weiterhin auf die Notwendigkeit von Lockerungen für den Sport aufmerksam machen. Hierzu hat der LSB im Namen der Fachverbände sowohl Pressemitteilungen herausgegeben, führt Gespräche in allen politischen Bereichen und es gibt auf Arbeitsebene mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport einen ebenfalls sehr engen Austausch. Dies ist umso wichtiger, damit, wenn es möglich ist, bereits vorformulierte Textblöcke in die Verordnung aufgenommen werden könn(t)en. So soll verhindert werden, dass wir Sportinstitutionen bis zur Veröffentlichung im Gesetzblatt rätseln müssen, was tatsächlich Bestandteil sein wird (Interviewaussagen oder Pressemitteilungen des Senats waren da in der Vergangenheit oftmals zu oberflächlich oder missverständlich) oder unlogische Formulierungen in der Eile in die Beschlussvorlage rutschen.

Und, was auch wir selbst erfahren haben, es gilt ebenso die für Gesundheit, Bildung und Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltungen in die Gespräche einzubeziehen. Gerade unsere Sportart ist an vielen Orten an die Raumkapazitäten kommerzieller Sportanbieter gebunden oder es gibt Schnittstellen zu Schulen oder im Lehrbereich.

„Wie vieles in der derzeitigen Situation kann auch ein solches Szenario keine absolute Gerechtigkeit schaffen und es wird manche Sportarten geben, die mit einem solchen Szenario besser leben können als andere. Wie auch in der Pressemitteilung geschrieben, wollen wir gleichzeitig erreichen, dass alle Sportarten rasch wieder Möglichkeiten zum Einstieg bekommen, selbst wenn manche Disziplin dann noch nicht in ihrer kompletten Ausprägung stattfinden kann“, schrieb LSB-Direktor Friedhard Teuffel in einer Mail an die Fachverbände.

Dennoch sind wir ein wenig zuversichtlich, denn der LSB Berlin hat unsere Einschätzung bestätigt und sieht dies auch durch die fortwährende Formulierung in der Verordnung verankert, dass Individualsport und zugleich gemeinsamer Sport von Personen eines Haushalts bereits jetzt schon möglich ist, wenn…ja, wenn die gedeckten Sportanlagen wieder öffnen dürfen.

Und vielleicht ist es bereits aufgefallen, dass es mit der aktuellen Verordnung im §18, 2. Absatz bereits heißt:

(2) Die Sportausübung in gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen..

Man hat uns im Blick und das ist gut so. Es wird zwar dauern, bis wieder alle Tanzsportler tanzen dürfen, aber hier werden Sie alle sicher wieder genauso engagiert und kreativ sein, wie im vergangenen Jahr: Wenn Sport in Gruppen wieder indoor möglich sein wird, dann ist beim Paartanz vermutlich – außer bei den Personen eines Haushalts – noch keine Tanzhaltung gestattet. Aber dann bieten Gruppen-, Line- oder andere Tänze sicherlich erste Bewegungsoptionen. Und das Wiedersehen mit Abstand und im Rahmen des Hygienekonzepte wird hoffentlich und sicherlich ebenso essentiell sein.

Präsidium Landestanzsportverband Berlin

von Thorsten Süfke

"dance at school" jetzt mit Lehrvideos

Unter dem Motto "dance at school" unterstützt und fördert der Landestanzsportverband Berlin den Tanz in Berliner Schulen. Hierzu zählen Fortbildungsangebote für Lehrer, konkrete Choreographie-Vorschläge, offene Vergleichswettbewerbe (z.B. der Youth Dance Contest) sowie die Bereitstellung von Abzeichen und Urkunden für altersgerechte Tanz-Prüfungen.

Da die LTV-Lehrerfortbildungen “Tanzen im Unterricht – Schulsport“ in diesem Jahr vorerst weiter ohne Präsenztermine auskommen müssen, hat unser Bundes- und Landestrainer für die lateinamerikanischen Tänze, Horst Beer, nun einige Videos bereitgestellt. Sein Sohn, Moritz Beer (ein international erfolgreicher HipHop-Trainer), hat zudem eine Choreographie in dieser Tanzart entwickelt.

Lehrkräfte können diese kurzen Unterrichtseinheiten direkt, kostenlos und online auf unserer Homepage im Menübereich Sport finden (Direktlink).

Die schriftlichen Choreographie-Abfolgen bzw. Musikvorschläge für die HipHop-Choreo können ebenfalls kostenlos bei der LTV-Geschäftsstelle (E-Mail an info@ltv-berlin.de) bestellt werden.

Tänzerische Bewegung im Homeschooling oder Wechselunterricht ist die Grundidee und soll dazu dienen, unterstützend für den Unterricht oder vielleicht auch beim Erwerb des Tanzsternchens Anleitung und Hilfe zu sein. Natürlich dürfen auch LTV-Mitgliedsvereine und deren Trainer*innen das Angebot nutzen.

von Thorsten Süfke

Große Beteiligung beim ersten Online Training mit Sven Traut. Foto: Privat

Premiere: großer Zuspruch für Online-Trainingsreihe mit Landestrainer Sven Traut

Über 160 Teilnehmer*innen meldeten sich zum ersten offenen Online-Training mit Standard-Landestrainer Sven Traut an. Am Abend des 16. Februar startete das altersübergreifende, leistungsoffene und kostenlose Training für alle Mitglieder der Berliner Tanzsportvereine.

Thema des ersten einstündigen Meetings war Balance. Sven Traut zeigte auf, wie verschiedene Körperteile die Balance in der Bewegung beeinflussen können und welche Konsequenzen das im Paar hat.

Der LTV Berlin hatte als Ergänzung zu den zahlreichen Online-Angeboten der Berliner Trainer*innen und Tanzsportvereinen das offene Zoom-Training realisiert. Das nächste offene Training ist am Dienstag, 23. Februar 2020. Aufgrund der großen Nachfrage zur Premiere dann zu zwei Zeiten - 18 und 19 Uhr.

Die Anmeldung erfolgt wie bisher über die Geschäftsstelle des LTV bis Dienstag 15:00 Uhr unter Angabe des Namens des/der Teilnehmer*in, der Wunschzeit und des LTV-Mitgliedsvereins.

von Nils Benger

Online-Training mit Standard-Landestrainer Sven Traut

In Ergänzung zu den zahlreichen Online-Angeboten von Berliner Trainer*innen und Tanzsportvereinen, und offen für jedes Mitglied eines Berliner Tanzsportvereins, wird kurzfristig ein virtuelles Trainingsangebot mit dem Berliner Landestrainer für die Standardtänze, Sven Traut, realisiert.

Mittels des Video-Tools Zoom wird es ab Mitte Februar wöchentlich eine Live-Schaltung zu ihm geben und Berliner Tanzsportler können sich vor dem heimischen Bildschirm oder Endgerät zuschalten.

Das Angebot ist altersübergreifend und auch Freizeit- und Breitensportler sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Einzig die vorherige Anmeldung per E-Mail an die LTV-Geschäftsstelle - jeweils bis Dienstag, 15 Uhr - unter Angabe des Namens des/der Teilnehmer*in und des LTV-Mitgliedsvereins ist erforderlich. Am Nachmittag werden dann jeweils die Zugangsdaten versandt und dann beginnt das Online-Training mit Sven Traut vorerst jeden Dienstag um 19 Uhr. Das Thema für die erste Stunde am 16. Februar wird Balancen sein.

Gerne unterstützt das LTV-Präsidium weitere Angebote in allen Tanzarten und -disziplinen.

von Thorsten Süfke

Deutsche Meisterschaften und Deutschlandpokale verschoben - aktualisiert

Das für den 20./21. Februar vom Schwarz-Rot-Club Wetzlar geplante Meisterschaftswochenende wurde schweren Herzens in den August verschoben. Alle Beteiligten sind sich der Sommerferien einzelner Bundesländer bewusst. Nach sorgfältiger Überlegung und Abwägung aller Umstände wird die Deutsche Meisterschaft der Junioren II B Latein und der Deutschlandpokal der Junioren I B Latein nun am 21. August 2021 stattfinden.

Die Deutsche Meisterschaft der Jugend A Latein und der neu installierte Deutschlandpokal der Kinder I+II Latein sind für Sonntag, den 22. August geplant. Ausrichter bleibt der Schwarz-Rot-Club Wetzlar.

Für den 20./21. März waren in Dortmund die Deutschen Meisterschaften S Latein und Senioren I Kombination sowie der Deutschlandpolkal der Senioren IV Standard vorgesehen. Alle drei Turniere wandern in den Oktober - neuer Termin ist der 30. Oktober 2021.

Gleiches gilt für die Deutschlandpokale der Senioren II und III Kombination. Diese werden aktuell am 31. Oktober stattfinden. Ausrichter dieses Turnierwochenendes ist der TSC Dortmund. Einzelheiten sind auf der Veranstaltungsseite zu finden: DeutscheTanzsportMeisterschaften2021.

Die Saison der Standard- und Latein-Formationen 2021 im Ligagebiet Nord ist abgesagt.

Am 19. Juni 2021 sollte der Bundeswettbewerb "Tanzen in der Schule" in Bad Kreuznach stattfinden. Nun wurde sich für die Absage des Wettbewerbs entschieden. Die Rahmenbedingungen sind nicht gegeben, um diese Veranstaltung in Präsenzform durchzuführen. An möglichen Alternativen, wie ein Online-Angebot, wird derzeit gearbeitet.

Quelle: DTV

von Thorsten Süfke