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Zusätzliche Turniere im November

Auch wenn einige Turnierabsagen im Interesse des Gesundheitsschutzes in den nächsten Wochen erforderlich waren, sind andere Turnierstätten gut geeignet, in einem überschaubaren Rahmen und mit etablierten Hygienekonzepten kleine, offene Turniere durchzuführen.

Nach dem positiven Echo zu den ersten Turnieren nach der Corona-Pause, bei der Tegeler See Trophy, hat sich das TSZ Blau Gold entschieden, weiteren Tanzsportlern eine Turnier-Möglichkeit zu bieten. Mit den coronabedingten Veränderungen und Auflagen kann im Tegeler Palais am See ein sportgerechter Rahmen geboten werden.

Am 15. November (Sonntag) sind nun offene Turniere für folgenden Klassen ausgeschrieben:
Hgr D.C.B/Latein
Sen II C /St
Sen III C.B.A.S /St
 
Eine Woche später, am 22. November, stehen nun im Turnierkalender:
Hgr D.C.B/St
Sen II C/Latein
Sen III C.B.A.S/Latein
Jun II D/Latein

Zu den entsprechenden Sondervorgaben im Sportbereich zählt die Begrenzung der Startfelder. Auch aus diesem Grund, aber ebenso für die erforderliche Planungen, wird um rechtzeitige Startmeldungen gebeten.

von Thorsten Süfke

aktualisiert - Corona: verändertes Turnierangebot

Sachstand per 19. Oktober/15:00 Uhr

Nachdem alle offenen Turniere der LTV-Mitgliedsvereine bis Ende September abgesagt waren, erfolgt seit Anfang Oktober eine schrittweise Wiederaufnahme des Turnierbetriebs im Landestanzsportverband Berlin. Dennoch gibt es für die kommenden Wochen noch einige Turnierabsagen, nämlich u.a. die Turniere der Hallen am Borsigturm. Die beliebten Turniere im Tegeler Einkaufszentrum können unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsbedingungen nicht durchgeführt werden und wurden daher vom Center-Management abgesagt. Ebenso sind die Turniere

  • des Blau-Silber-Pokal am 8. November,
  • des Lindenhof-Pokals beim TTC Carat am 28./29. November und
  • des Weihnachtspokal vom TC Brillant am 12. Dezember

abgesagt, denn es gilt immer zu prüfen, ob die jeweiligen Turnierstätten nach dem von der zuständigen Senatsverwaltung geforderten Hygiene- und Schutzkonzept für die Wiederaufnahme des Turnier- und Wettbewerbetriebs im LTV Berlin geeignet sind. Vielfach muss aufgrund des Gesundheitsschutzes die Anzahl der angebotenen Startgruppen und -klassen reduziert werden.

Aber es galt ebenso zeitlichen Platz für die in den November verschobenen "Landesmeisterschaft"sturniere zu finden - der Havelpokal beim Ahorn-Club wurde auf den 7. November vorverlegt (war geplant für den 14. November) und der Lindenhof-Pokal 2020 entfällt, damit die Ersatz-Landesmeisterschaften im November ausgetragen werden können: aktualisierter Turnierkalender Berlin.

Neue Termine und teilweise neue Turnierstätten für die nun "Jubiläumsturniere 65 Jahre LTV Berlin" genannten Ersatz-Landesmeisterschaften sind:

14. November - Palais am See - Kin/Jun/Jug D.C in den Standardtänzen (ursprünglich vorgesehen für den 12. September)

28. November - Gretel-Bergmann-Sporthalle - Hgr D.C.B.A.S sowie Hgr II/Sen I/Sen III S in den Standardtänzen (ursprünglich vorgesehen für den 19. September)

29. November - Gretel-Bergmann-Sporthalle - Jun I/Jun II B, Jug B.A, Hgr II D.C.B.A und Sen I/Sen II/Sen III/Sen IV D.C in den Standardtänzen (ursprünglich vorgesehen für den 13. September)

PS: Bitte beachten Sie die separate News vom 22. September zu den "Landesmeisterschaften".

Landessportbund Berlin

Aktuelle Informationen rund um Sportthemen in der Corona-Pandemie und in Bezug auf die Berlin Infektionsschutzverordnung hält der LSB Berlin in seinen FAQs bereit.

DTV

Auch für die letzten Monate des Jahres sind einige Turniere abgesagt:

...

Die Deutsche Meisterschaft Standard der Senioren I und der Deutschland Cup U21 (Kombination), beide am 24. Oktober 2020 in Köln geplant gewesen, und der Deutschland-Cup Standard der Hauptgruppe A, am 31. Oktober in Wetzlar terminiert gewesen, sind ebenfalls abgesagt.

Der für den 21. November geplante Deutschland Cup Hauptgruppe A-Latein (Ausrichter: Boston-Club Düsseldorf) ist gestrichen.

Der ausrichtende Tanzsportverband Schleswig-Holstein hat mitgeteilt, dass die diesjährigen Baltic Youth Open am 28./29. November 2020 ausfallen müssen.

Der TSC Rot-Weiß Böblingen hat seine Tanzgala am 28. November, in deren Rahmen die Deutsche Meisterschaft der Hauptgruppe Kombination sowie die Deutschlandpokale der Senioren II und III Latein stattfinden sollten, abgesagt. Die Deutsche Meisterschaft der Hauptgruppe Kombination sowie die Deutschlandpokale der Senioren II und III Latein sind dann an den Tanzklub „Orchidee“ Chemnitz neu vergeben worden und werden am 5. Dezember 2020 in der Stadthalle Limbach-Oberfrohna ausgetragen. Wegen der Coronaauflagen wird es keinen Publikumstanz geben. Bisher sind maximal 250 Zuschauer zugelassen. Die Vorrunden beginnen am Vormittag um 12:30 Uhr. Semifinale/Finale der Hauptgruppe und die Finales der Senioren werden im Rahmen der Abendveranstaltung ab 19:00 Uhr präsentiert.

Bis Jahresende wird es keine JMC-Formationsturniere mehr geben (außer die Jazz-Qualifikation Ende Oktober in Freiburg/Breisgau und das Hgr II-Turnier beim Deutschland-Pokal Anfang November in Dresden). Die IDO Weltmeisterschaft Jazz und Modern/Contemporary vom 29. November bis 5. Dezember wird "nur" noch als Europameisterschaft (die zuletzt im Herbst in Mazedonien vorgesehen und dann abgesagt wurde) geplant.

Die Deutsche Meisterschaft der Jugend und die Deutschland-Pokale der Junioren I/II in den Standardtänzen sind auf MItte Dezember beim Winter Dance Festival verschoben worden.

WDSF

Nach sorgfältiger Prüfung der Empfehlungen der WDSF Medical Commission wurden eine Reihe von Entscheidungen hinsichtlich der Wiederaufnahme der Wettkämpfe auf internationaler Ebene im Jahr 2020 getroffen:

Die noch für 2020 geplanten Welt- und Europameisterschaften sollten aus Fairnessgründen nur durchgeführt werden, wenn die Mehrheit der Athlet*innen auch in der Lage ist, an den jeweiligen Meisterschaften teilzunehmen.

Die Entscheidung über die Durchführung weiterer WDSF-Wettbewerbe, einschließlich Seniorenwettbewerbe, wird den Mitgliedsverbänden überlassen. Voraussetzung hierfür ist, dass sich alle Teilnehmer*innen an strenge Richtlinien halten und die Organisatoren ihre jeweiligen Gesundheitsanforderungen auf lokaler und nationaler Ebene strikt einhalten.

Die Übergangsregelungen der WDSF für Ausrichter internationaler Turniere finden Sie hier

Die internationalen Ranglisten bleiben so lange „eingefroren“, bis die Mehrheit der WDSF-Wettbewerbe wieder möglich ist.

von Thorsten Süfke

Familiensportfest 2020 digital

Das große Familiensportfest des Landessportbunds Berlin (LSB Berlin) ist das "Schaufenster" des Breiten- und Freizeitsports unserer Stadt. Es lockt Jahr für Jahr Zehntausende am letzten Sonntag der Sommerferien in den Olympiapark Berlin. In diesem Jahr konnte das Familiensportfest wegen der Corona-Pandemie nicht in bewährter Form stattfinden. Dafür bringt es der LSB Berlin in diesem Jahr direkt nach Hause: „Familiensportfest 2020 digital“ ist ein einstündiges Sport-Magazin, das am Sonntag, den 25. Oktober 2020, ab 17 Uhr auf der Facebook-Seite des LSB Berlin ausgestrahlt wird.

Berliner Verbände und Vereine stellen sich und ihre Sportarten vor. Moderiert wird das neue Format von Matthias Killing, bekannt aus dem Sat.1 Frühstücksfernsehen sowie Fußball- und Box-Übertragungen. Der TV-Mann führt durch die Sendung und probiert zahlreiche Sportarten selbst aus. Ob es für Matthias Killing am Ende zum „Berlino-Abzeichen“ reicht und wie vielfältig und attraktiv der Sport in Berliner Vereinen ist, sieht man unter https://www.facebook.com/LandessportbundBerlin/

Und natürlich präsentiert sich auch der Berliner Tanzsport!

von Thorsten Süfke

aktualisiert - Meldungen zu Deutschen Meisterschaften

Der DTV-Sportausschuss hatte bereits im April die Zulassungsbedingungen für die in den Herbst verschobenen Deutschen Meisterschaften beschlossen:

Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S-Standard

Der Nachweis von vier Ranglistenturnieren im Ranglistenjahr 2019/2020 als Qualifikation für die DM wird ausgesetzt und entfällt damit für 2020 ebenso, wie eine LM-Teilnahmepflicht. Sternpaare werden aus der Rangliste zum 29.02.2020 ermittelt.

sonstige Deutsche Meisterschaften/Deutschlandpokale:

Alle Paare, auch ohne einen sonst verpflichtenden LM-Start, sind für diese DM/DP qualifiziert.

Daher: startberechtigte Paare zu einer Deutschen Meisterschaft/Deutschlandpokal, die bei dieser an den Start gehen wollen und die reduzierten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, melden sich bei der LTV-Geschäftsstelle. Denn nur der Landessportwart kann die Meldungen zu den Deutschen Meisterschaften/Deutschlandpokalen vornehmen!

Es ist in der Mail an info@ltv-berlin.de klar anzugeben: Art der DM/DP und Paarnamen (Namen Partner/Partnerin).

Diese Mail muss bis zum 25. Oktober für folgende DM/DP eingegangen sein:

07.11.2020 Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe S Standard - Pinneberg

07.11.2020 Deutsche Meisterschaften Junioren 10 Tänze, Senioren I Latein - Dresden

08.11.2020 Deutsche Meisterschaft Jugend 10 Tänze - Dresden

05.12.2020 Deutsche Meisterschaft Hauptgruppe Kombination sowie die Deutschlandpokale der Senioren II und III Latein - Limbach-Oberfrohna

Kaderpaare des LTV Berlin sind für 2020 von der Verpflichtung gem. Kaderrichtlinien, an der/den Deutsche/n Meisterschaft/en teilnehmen zu müssen, entbunden. Bundeskaderpaare müssen bitte die Vorgaben des DTV beachten.

von Thorsten Süfke

Corona - Wie Berliner Kadertanzsportler PCR-Tests erhalten können

Mit den derzeit bundesweit ansteigenden Infektionszahlen, haben neben dem "Beherbergungsverbot" zunehmend auch Kommunen und Sportstättenbetreiber besondere Vorgaben für Besucher, Teilnehmer und Sportler*innen aus nationalen Risiko-Gebieten (Hot Spots), mit mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen, erlassen. So wird verstärkt die Vorlage eines negativen Corona-Tests, welcher nicht älter als 48 Stunden sein soll (Zeitpunkt des Testergebnis), verlangt.

Vor allem Berliner Sportlerinnen und Sportler sind hiervon im überregionalen Sportbetrieb betroffen (dabei wird fast immer vom geografischen Sitz des Vereins ausgegangen!). Aufgrund der derzeit parallelen Herbstferien sind aktuell Testkapazitäten in Berlin stark begrenzt.

Seit Wochenbeginn hat der LTV Berlin daher für Kadersportler*innen und Funktionäre, die im Namen und Auftrag des LTV Berlin tätig werden, mit einem medizinischen Dienstleister einen Rahmenvertrag geschlossen. Dort können sich Berliner Kaderpaare und Funktionäre, wenn für eine auswärtige Kadermaßnahme, einen Turnierstart oder einen Einsatz als Turnieroffizieller/Betreuer die Vorlage eines negativen COVID-19 Test erforderlich ist, testen lassen.

Der LTV Berlin bezuschusst diese Untersuchung, wenn die Anmeldung rechtzeitig über die LTV-Geschäftsstelle geschieht. Es erfolgt eine Terminkoordination und die Abrechnung der Kosten wird über den LTV Berlin vorgenommen.

Es ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass aufgrund der allgemeinen Überlastung der Labore, die Befunde manchmal erst nach zwei Tagen verfügbar sind. Dies ist wichtig, wenn es einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem das Testergebnis vorliegen muss. Insofern sollte die Terminplanung über die LTV-Geschäftsstelle fünf Tage vor dem erforderlichen Termin spätestens abgeschlossen sein.

von Thorsten Süfke

Vereinswettbewerb „Zukunftspreis des Berliner Sports 2020“

Der Zukunftspreis des Berliner Sports zeigt Jahr für Jahr eindrucksvoll, wie kreativ, zukunftsweisend und wichtig der Vereinssport ist. Vor allem in der aktuellen Situation sind gute Ideen, außergewöhnliche Initiativen und besonderes Engagement gefragt! Der Landessportbund Berlin e.V. (LSB) zeichnet gemeinsam mit der LOTTO-Stiftung Berlin und der Berliner Stadtreinigung (BSR) auch in diesem Jahr wieder die 20 besten Ideen und Aktionen im Berliner Vereinssport aus. Es wird ein Preisgeld in Höhe von 25.000 EUR an Berliner Vereine ausgeschüttet.

Im Fokus stehen in diesem Jahr insbesondere engagierte Projekte, die in der CoronaKrise entstanden sind. Natürlich können auch Ideen aus anderen Themenfeldern wie Umwelt, Integration und Inklusion, Kinder- und Jugendsport, Vereinsentwicklung und vielen anderen eingereicht werden:
Umwelt: z.B. Abfallmanagement, Energieeffizienz, Wasserschutz
Integration & Inklusion: z.B. Angebote für Flüchtlinge und Migranten
Kinder & Jugendsport: z.B. Sport und Bildung, Nachwuchsarbeit
Projekte zur Vereinsentwicklung: z.B. Mitgliedergewinnung und –bindung

Die Bewerbungsphase endet am 31. Oktober 2020 - weitere Informationen unter www.zukunftspreis-berlin.de

von Thorsten Süfke

Blick in die GBH bei der Regionalmeisterschaft JMC am Sonntag

out2dance qualifiziert sich für DP JMC

Der LTV Berlin hatte von Beginn an in seinem bei der zuständigen Senatsverwaltung eingereichten Hygienekonzept für Tanzturniere auch gleichberechtigt Abschnitte zum Turnierbetrieb Jazz und Modern/Contemporary (JMC) integriert - mit dem klaren Ziel, dem OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt bei der Ausrichtung der Regionalmeisterschaft Nord-Ost am Sonntag in der Gretel-Bergmann-Sporthalle zu unterstützen. In Berlin waren die JMC-Tänzer daher mit die ersten, die wieder auf die Tanzfläche gingen und dies taten sechs Gruppen insgesamt.

Es ging um das Qualifikationsturnier der nördlichen Bundesländer (LTV's) zum Deutschland-Pokal am 8./9. November in Dresden: In der Altersgruppe der Jugend war einzig "Ganesha" aus Fliegenberg am Start, in der Hauptgruppe sahen die fünf Wertungsrichterinnen schließlich "Vitesse" aus Westercelle an der Spitze des Starterfelds. Auch "out2dance" (TV 90) aus Berlin und "Saraswati" (Fliegenberg) qualifizierten sich für den Deutschland-Pokal JMC.

Besonders die Tänzerinnen vom TV90 Berlin freuten sich außerordentlich, dann nach der langen Corona-bedingten Pause (die komplette Formationssaison im Frühjahr und Sommer musste ersatzlos abgesagt werden), konnten sie beim ersten Turnierstart in 2020 zwei passable Runden zeigen und wurde damit Vize-Regionalmeister. Und sicherten sich die Tickets nach Dresden.

Regionalmeisterschaft Nord-Ost 2020 Small Group Hauptgruppe, 4. Oktober, Berlin:
1. "Vitesse" (TSA d. VfL Westercelle Celle - NTV) 1-1-2-3-1
2. "out2dance" (Tanzverein 90 Berlin - Berlin) 3-2-1-5-2
3. "Saraswati" "TG Elbdeich d. MTV Germania Fliegenberg von 1909 - NTV) 2-3-3-2-3
4. "Shakti" (TG Elbdeich d. MTV Germania Fliegenberg von 1909 - NTV) 4-4-4-1-4
5. "Diversity Small" (TSA d. TUS Wunstorf 1862 - NTV) 5-5-5-4-5

von Thorsten Süfke

Sergej und Nadine Sonnemann sichern sich den DP Standard. Foto: AR Fotografie

Sergej und Nadine Sonnemann gewinnen den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard

Mit nur wenigen Zuschauern aber umso mehr Abstand voneinander fand am Sonntagnachmittag der Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard, Latein und Kombination statt. Zwar sah das Hygienekonzept des ausrichtenden Tanzsportzentrums Blau Gold eine Begrenzung der Personenzahl im Saal vor, dennoch wären mehr startende Paare wünschenswert gewesen, die aber teilweise aus gesundheitlichen Gründen im Vorfeld absagten. Die insgesamt 14 Paare (fünf Standard, neun Latein) zeigten trotz der langen Turnierpause tolle Leistungen.

Sergej und Nadine Sonnemann (TSZ Blau Gold) setzten sich am frühen Nachmittag durch und gewannen den Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S Standard in allen Tänzen. Michael Lennig/Alice Oelker (Askania - TSC Berlin) erreichten in ihrem ersten gemeinsamen Turnier den Bronzeplatz.

Im darauf folgenden Turnier in den Lateinamerikanischen Tänzen erreichten alle vier Berliner Paare das Finale. In einer spannenden Endrunde, in der nur der Sechstplatzierte Wertungsmajoritäten erreichte, gewannen Arno Klöcker/Juliane Braun (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SCS Berlin) die Silbermedaille. Mit gleicher Platzziffer aber nach Skatingregel 10 dahinter platzierten sich Björn Cremer/Tabea Mayerhoff (Blau-Silber Berlin Tanzsportclub). Trotz gewonnener Rumba erreichten Fiete Heinrich/Natalia Straube (Tanzsportzentrum Blau Gold Berlin) Platz Vier. Entgegen der Meinung vieler Experten und zur Überraschung Aller platzierten sich Ingo Madel/Rosina Witzsche (Blau-Silber Berlin Tanzsportclub) nur auf Platz fünf vor den Kombinationssiegern Dominic und Mariann Thutewohl (Tanzsportclub Leipzig). Die Sieger des Deutschlandpokals der Hauptgruppe II S Latein waren Karabo Morake/Zeynep Karademir vom Tanzsportclub Trier.

von Nils Benger

Dem Semifinale nahe - Erik Heer/Arina Reziapova auf der DM Latein erfolgreich

46 Paare zählte die erste Deutsche Meisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen nach der Coronapause. Trotz Maskenauf- und -ab, Abstandsregelungen und Einhalten von Hygienegemeinschaften an den Tischen, herrschte tolle Stimmung im großen Saal des Maritim Hotels Magdeburg. Hier richtete der Grün Gold Club Bremen das DM-Turnier der Hauptgruppe aus.

Erik Heer/Arina Reziapova (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt) waren dem Semifinale nahe und tanzten auf Platz 15. Auch Maike Finke/Alexander Chaustov (OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt) verpassten nur knapp die nächste Runde und wurden 25. Mit Nicola Grote/Christian Hassenstein (Blau-Silber Berlin Tanzsportclub) auf Platz 31 und Rebecca Seebacher/Justin Peterson auf Platz 33 (Shall we dance) traten insgesamt vier Berliner Paare an.

von Nils Benger

Neustart des Berliner Turniersports geglückt

Als erster Ausrichter Berlins schickte sich das Tanzsportzentrum Blau Gold am 03.10.2020 an, den Paaren der Seniorengruppen (D-S Klasse Standard) ein Turnier auszurichten. Die Tegeler See Trophy gehört mittlerweile für viele Paare zum festen Bestandteil ihrer Turnierplanung und so durften sie froh gewesen sein, als feststand, dass diese Wettkämpfe in ihre sechste Auflage gehen können. Dennoch war klar, dass es dieses Mal anders werden würde als sonst.

Das aufgestellte Hygienekonzept funktionierte gut, es hielten sich immer nur diejenigen Paare im Saal auf, deren Wettkampf gerade lief. So wurde verhindert, dass es Überschneidungen mit anderen Tänzerinnen und Tänzern gab. Die nachfolgenden Paare betraten die Säle durch den Eingang, während die vorherige Gruppe den Raum über den gegenüberliegenden Ausgang verließen. Das Konzept wurde gleichzeitig so aufgestellt, dass die Paare, den Umständen entsprechend, möglichst viel Komfort hatten. So wurde das befürchtete nach-dem-Quickstep-Maske-tragen verhindert, indem jedem Paar ein eigener großer Tisch zur Verfügung gestellt wurde, an dem kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden musste, da der Abstand zu umliegenden Personen groß genug war.

So wurde es ein gelungener Turniertag, der Paaren, Funktionären und (den wenigen) Zuschauern viel Spaß bereitete.

von Nils Benger

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