LSB-Online-Symposium Sportentwicklung: „Sport. Verein. Zukunft: Digitalisierung“ am 28.11.2020

Sport.verein(t) Zukunft – Vision oder Realität? – so lautet das diesjährige Motto des LSB-Symposiums zur Sportentwicklung.

Vor dem Hintergrund sich derzeitig entwickelnder gesamtgesellschaftlicher Umstände stehen alle Sportvereine vor stetig neuen Herausforderungen und Veränderungen. Veränderungen, die es gemeinsam kennenzulernen und anzunehmen sowie bedarfs- und bedürfnisgerecht zu bewältigen gilt.

In unterschiedlichen Einheiten werden ganztägig interessante Themen, vielfältige Impulse und Einblicke u.a. zu den Schwerpunkten einer Sport App und einer individuellen Vereinsentwicklung, einem agilen und papierlosen Arbeiten im Sportverein sowie der Perspektive eines „Sportvereins 2030“ und der gezielten Mitgliedergewinnung in wenigen Schritten angeboten.

Hierfür werden Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen Bundesländern zugeschaltet, um neuste Erkenntnisse, Entwicklungen und Ergebnisse einer zukunftsgerichteten Vereinskultur mit Blick auf die vielseitigen, modernen Aspekte des digitalen Wandels vorzustellen.

Alle Informationen zum Symposium findet man hier: https://lsb-berlin.net/angebote/sportvereinzukunft/

sowie das dazugehörige Anmeldeformular unter: https://lsb-berlin.net/angebote/sportvereinzukunft/anmeldung/

Die Veranstaltung wird komplett digital umgesetzt (passend zum Thema) und läuft planmäßig über die Plattform „Microsoft Teams“. Alle, die diese Anwendung noch nicht kennen, sind herzlich eingeladen, die digitale Veranstaltungsvariante (in niedrigschwelliger Umsetzung) auszutesten.

Für die Teilnahme am Symposium wird eine Gebühr von 40,- € erhoben (eine Bezuschussung durch den LTV Berlin ist auf Antrag möglich); die Gesamtveranstaltung wird mit 5 LE zur Verlängerung der Lizenz „Vereinsmanager/-in“ anerkannt.

Kinder- und Jugendschutz-Schulung online mit Referent Lukas Weber

FreiTaKo online - digitale Erhaltschulungen für Lizenzträger

War das FreiTaKo, der Freizeit-Tanzsport-Kongress des LTV Berlin, in diesem Jahr bereits als Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Tanzsportjugend geplant, so kam mit der Corona-Pandemie noch eine weitere "Ebene" hinzu: denn aufgrund der Pandemie-Umstände mussten die praktischen Lerneinheiten leider abgesagt und die überfachlichen Workshops innerhalb kurzer Zeit mit den Referenten umgeplant und auf eine digitale Plattform umgestellt werden.

Am Ende hat (fast) alles geklappt und wir danken den bis zu 60 Teilnehmern, die am Samstag die vier Workshops zum Kinder- und Jugendschutz virtuell besuchten. Das zeigt, dass die Prävention sexualisierter Gewalt im Tanzsport und hier insbesondere der Kinder- und Jugendschutz eine immer wichtigere Rolle aus Sicht sehr vieler einnimmt. Gemeinsam mit der Deutschen Tanzsportjugend (DTSJ) konnte Lukas Weber von der Fachberatungsstelle "Berliner Jungs" für einen Basis-Vortrag und damit die Grundlagen auf diesem Themengebiet gewonnen werden. Kurzweilig und sehr praxisorientiert führte er durch den Vormittag. Am Nachmittag standen dann das Stufenmodell der Deutschen Sportjugend, die daraus abgeleiteten Maßnahmen von Tanzspport Deutschland und eine Risiko-Analyse des Tanzsport im Mittelpunkt. Cathrin Lang, die dem entsprechenden Arbeitskreis bei der Deutschen Tanzsportjugend vorsteht, stellte abschließend ebenso das DTSJ-Kinderschutzprädikat vor. Daran schloss sich die Vorstellung des Kinderschutzsiegels des Landessportbund Berlin an, welches Meral Molkenthin, die dortige Kinder- und Jugendschutzbeauftragte, erläuterte. Es ist jenes Siegel, dessen Anforderungen die Leitlinie für die Mitgliedsvereine des Landestanzsportverband Berlin ist. Sechs Aspekte sind zu berücksichtigen zu denen auch ein Präventions- und Interventionsleitfaden zählt. Hierfür erhielten die Teilnehmer von Anne Retzlaff und Thorsten Süfke, den Kinder- und Jugendschutzbeauftragten des LTV Berlin, eine entsprechende Vorlage. Somit können die Vereine die erforderlichen Schritte in den nächsten Wochen und Monaten konkret und zeitnah umsetzen.

Am Sonntag standen dann noch sechs Lerneinheiten für Turnierleiter und Beisitzer auf dem FreiTaKo-Zeitplan 2020. Jes Christophersen war hierfür erstmals als Referent im LTV Berlin tätig und widmete sich in den rund fünf Stunden einer allgemeinen Auffrischung der Anforderungen, Regeln und TSO-Änderungen der letzten Zeit bis hin zu den derzeitigen Corona-bedingten Sonderregeln sowie dem Verhaltenskodex Sport.

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